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StartseiteKonzertdokument der WocheAlte Meister, neue Improvisationen26.02.2017

Krummhörner Orgelfrühling 2016Alte Meister, neue Improvisationen

Ein geografischer sowie musikalischer Geheimtipp verbirgt sich am äußersten Rand Norddeutschlands: die Krummhörn. 19 kleine Dörfer an der ostfriesischen Nordseeküste locken mit historischen Orgeln Interpreten aus dem In- und Ausland an - auch den niederländischen Organisten Sietze de Vries.

Am Mikrofon: Magdalene Melchers

Der Organist Sietze de Vries spielt an der historischen Kirchenorgel in Westerhusen (Otto Damaske)
Schätzt die Orgeln der Krummhörn: Sietze de Vries (Otto Damaske)

Begeistert auch schon der Anblick der altehrwürdigen Instrumente, so sind es doch die Interpreten, die den Reichtum der Region hören lassen. Beim Krummhörner Orgelfrühling 2016 wurde der Titel des Festivals mit Sietze de Vries in Westerhusen erlebbar: "Da berühren sich Himmel und Erde". Kurz vor der Erbauung der Orgel 1643 wurde in Ostfriesland im Gottesdienst die Praxis eingeführt, Gemeindegesang instrumental zu begleiten; im 21. Jahrhundert verdeutlicht der Leiter des Orgel Educatie Centrums Groningen den Klangreichtum jener Zeit im Spiegel der Gegenwart.

Werke von Jan Pieterszoon Sweelinck, Heinrich Scheidemann u.a.

Improvisationen von Sietze de Vries (Orgel)

Aufnahme vom 26. Mai 2016 in der evangelisch-reformierte Kirche Westerhusen

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