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KubaBachelet fordert Freilassung von inhaftierten Demonstranten

Zahlreiche Menschen mit Masken skandieren etwas und heben beide Hände mit gestreckten Zeigefingern in die Höhe.  (Eliana Aponte / AP / dpa)
Anti-Regierungs-Demonstranten marschieren am Sonntag in Havanna, Kuba. (Eliana Aponte / AP / dpa)

Die UNO-Menschenrechtskommissarin Bachelet hat die Regierung in Kuba zur Freilassung von inhaftierten Demonstranten und Journalisten aufgefordert.

In einer Erklärung hieß es, die Staatsführung müsse die Meinungsfreiheit und das Recht auf eine friedliche Versammlung respektieren. Die Regierung solle sich der Kritik in einem Dialog stellen. Alle Personen, die wegen der Ausübung ihrer Rechte inhaftiert worden seien, müssten umgehend freigelassen werden. Bachelet ergänzte, es sei äußerst besorgniserregend, dass manche Demonstranten ohne Kontakt zur Außenwelt festgehalten würden.

In Kuba protestieren seit fast einer Woche tausende Menschen gegen die schlechte wirtschaftliche Lage und gegen das Regime des Präsidenten Diaz-Canel. Die Polizei geht nach Angaben von Aktivisten mit großer Härte gegen die Demonstrierenden vor. Der Zugang zum Internet ist eingeschränkt.

Diese Nachricht wurde am 16.07.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.