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StartseiteKulturfragenArm aber glücklich?23.03.2014

KulturschaffendeArm aber glücklich?

Schon zur Jahrtausendwende waren in Deutschland mehr als eine halbe Million Autoren registriert, zehnmal so viel wie noch 30 Jahre zuvor – Tendenz steigend. Nur der kleinste Teil von ihnen konnte und kann vom Schreiben leben. Andere Erhebungen verweisen darauf, dass in Kulturberufen eine knappe Million Erwerbstätige arbeiten - und damit deutlich mehr als in der Automobilbranche.

Andreas Wiesand im Gespräch mit Frieder Reininghaus

Carl Spitzwegs "Der arme Poet" (dpa/Report anlässlich 200. Geburtstag 2008)
Der Urahn des Kulturprekariats: Carl Spitzwegs "armer Poet" (dpa/Report anlässlich 200. Geburtstag 2008)
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Wie groß die Armut unter Kulturschaffenden in Deutschland ist, scheint schwer zu bestimmen. Was weiß man Genaueres? Wie empfinden die Künstler selbst ihre Lage? Gibt es da in der Größenordnung der Einwohnerzahl von Leipzig oder Düsseldorf ein elysisches Feld von glücklich Armen? Diese und andere Fragen stellt Frieder Reininghaus dem Bonner Sozialwissenschaftler Andreas Wiesand.

Andreas Wiesand war viele Jahre Direktor des Bonner Zentrums für Kulturforschung und leitet heute das Europäische Institut für vergleichende Kulturforschung ebenfalls in Bonn.

Das vollständige Gespräch mit Andreas Wiesand können Sie mindestens bis zum 23. August 2014 in unserem Audio-on-Demand-Player hören.

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