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KultusministerkonferenzLorz setzt "Bildungssprache Deutsch"

Alexander Lorz (CDU), hessischer Kultusminister, in Frankfurt/Main. (dpa)
Der hessische Kultusminister Alexander Lorz (CDU) - Archivbild (dpa)

Hessens Kultusminister Lorz will in seiner Amtszeit als neuer Präsident der Ministerkonferenz das Erlernen der Bildungssprache Deutsch als Schwerpunkt setzen.

Zur Begründung sagte der CDU-Politiker im Deutschlandfunk [audio-link], das Beherrschen der deutschen Sprache sei von entscheidender Bedeutung für die Schullaufbahn der Kinder. Lorz verwies auf die zunehmende Vielfalt der Schülerschaft. Dabei gehe es nicht nur um Kinder mit Migrationshintergrund, sondern auch um in Deutschland aufgewachsene Schüler, die von Haus aus nicht die Sprachkompetenzen mitbrächten.

Lorz warb für die Entwicklung gemeinsamer Leitlinien in den 16 Bundesländern.
Der CDU-Politiker nannte als Anregung für einen "Werkzeugkasten" die bisherigen Erfahrungen aus Hessen zu einem sogenannten "Gesamtsprach-Förderkonzept". So würden die Kinder bereits in sogenannten Vorlaufkursen auf die Schule vorbereitet.