Die Nachrichten

Deutschlandfunk24 Die Nachrichten

Die Nachrichten

KunstVideospiel-Figuren werden in New York gezeigt

Mehrere Exemplare des Computerspiels "Red Dead Redemption 2" stehen in einem Regal (ZUMA Press/Imago)
Verspricht eine Spielewelt, in der alles möglich ist: "Red Dead Redemption 2" (ZUMA Press/Imago)

Videospiel-Figuren, die von Kennern als "Non-Player Characters" bezeichnet werden, dürfen nun als Kunstform betrachtet werden.

In der New Yorker Postmasters Gallery zeigt der kanadische Künstler Alex McLeod nun eine Reihe solcher Figuren, die in den Videos in endlosen Zyklen von Geburt und Wiedergeburt auftauchen. Gewöhnlich sollen die Spieler mit diesen "Non-Player Characters" kommunizieren, etwa um Hinweise zu sammeln oder Aufträge zu erfüllen. Bei dem 2014 erstmals erschienenen Fantasy-Spiel "Elder Scrolls Online" tauchen sogar mehr als 10.000 solcher Figuren auf. Der Vormarsch der künstlichen Intelligenz mache diese Charaktere in ihrem virtuellen Zuhause immer komplexer, erklärte die Galerie.