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StartseiteJazz im DLFL'Oeil de l'Éléphant: Jazz & Fotografie09.04.2013

L'Oeil de l'Éléphant: Jazz & Fotografie

Guy Le Querrec und das Quartett Portal-Sclavis-Texier-Marguet

"Die Wirklichkeit ist die Partitur," sagt der Fotograf Guy Le Querrec, "von der die Improvisationen meines Auges ausgehen. Das Wesentliche sind die Gesten, Attitüden, Haltungen und Bewegungen des Körpers." Die Musikerporträts Guy Le Querrecs von der legendären Pariser Agentur Magnum haben ebenso wie seine bewegenden Bildreportagen aus Afrika einen besonderen Rang.

Mit Karl Lippegaus

Die Jazzfotografie bildet ein eigenständiges Genre innerhalb dieser Bildkunst. (Stock.XCHNG/miriam lewis)
Die Jazzfotografie bildet ein eigenständiges Genre innerhalb dieser Bildkunst. (Stock.XCHNG/miriam lewis)

Seit einem halben Jahrhundert bildet die Jazzfotografie ein eigenständiges Genre innerhalb dieser Bildkunst. Le Querrec löste sich vom ikonenhaften Charakter der Jazzfotografie und zeigte die Künstler mehr hinter als auf der Bühne; vor allem auch unterwegs auf ihren Reisen um die Welt.

Keinen Musiker hat Guy Le Querrec so oft fotografiert wie den Bassisten Henri Texier - praktisch von seinen Anfängen bis in die Gegenwart. Mit ihm und zwei weiteren Musikern bereiste er den schwarzen Kontinent in allen Richtungen. Danach entstand die Idee, diese Arbeit auf die Konzertbühne zu bringen, woraus inzwischen ein festes Projekt entstanden ist: 'L´Oeil de l´Éléphant'. Das Auge des Elefanten ist wie die Linse der Leica.

Ein Quartett mit Texier, den beiden Holzbläsern Michel Portal und Louis Sclavis und dem Schlagzeuger Christophe Marguet improvisierte beim Frankfurter Jazzfestival live zu den Bildern des Fotografen.


Michel Portal und Louis Sclavis, Saxofon, Bassklarinette
Henri Texier, Kontrabass
Christophe Marguet, Schlagzeug
Aufnahme vom 25.10.12 beim Jazzfestival Frankfurt

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