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Lage der EUVon der Leyen: Corona-Krise bisher gut bewältigt

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen spricht in Straßburg. (Julien Warnand, Pool Photo via AP)
Ursula von der Leyen (Julien Warnand, Pool Photo via AP)

Die Europäische Union hat die Folgen der Corona-Krise nach Ansicht von Kommissionspräsidentin von der Leyen bisher gut bewältigt. Zugleich kündigte sie an, man werde weitere 200 Millionen Impfdosen für ärmere Länder spenden.

Die Mitgliedsstaaten hätten sich in der größten globalen Gesundheitskrise seit Jahrzehnten für einen gemeinsamen Weg entschieden, sagte von der Leyen in ihrer Rede zur Lage der Union. Die CDU-Politikerin betonte im Europäischen Parlament in Straßburg, inzwischen hätten alle in der EU Zugang zu Impfstoffen gegen das Coronavirus. Darauf könne man stolz sein.

Von der Leyen fügte hinzu, man dürfe angesichts des Erfolgs nicht selbstgefällig werden. Es gehe nun darum, die weltweite Impfkampagne zu beschleunigen. Die EU werde 200 Millionen weitere Impfdosen für ärmere Länder spenden. Dies sei eine "Investition in die Solidarität und die weltweite Gesundheit".

In der Wirtschaftspolitik kündigte von der Leyen einen Ausbau der Kapazitäten bei der Produktion von Microchips und Halbleitern an, um die Unabhängigkeit von Importen zu erhöhen. Außerdem soll es nach dem Willen der Kommissionspräsidentin ein EU-weites Verbot für Produkte aus Zwangsarbeit geben.

Außenpolitisch betonte von der Leyen, sie wolle Europa in enger Zusammenarbeit mit der Nato militärisch stärken. Dazu bereite die EU-Kommission eine gemeinsame Erklärung mit dem transatlantischen Bündnis vor. Als weitere Schwerpunkte der künftigen Politik nannte die EU-Kommissionspräsidentin unter anderem verstärkte Anstrengungen beim Natur- und Klimaschutz.

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Diese Nachricht wurde am 15.09.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.