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Lager für Uiguren"Schrecklichste Bedingungen"

(ARD-Studio Peking)
Ein mutmaßliches Umerziehungslager in der Uigurenhochburg Kashgar in der chinesischen Provinz Xinjiang (ARD-Studio Peking)

Die USA haben von der chinesischen Regierung die Freilassung der Muslime gefordert, die seit Jahren in der Provinz Xinjiang im Nordwesten des Landes inhaftiert sind.

In den Lagern lebten rund eine Million Menschen unter schrecklichsten Bedingungen, erklärte der US-Sonderbotschafter für Religionsfreiheit, Brownback. China nehme die Sorgen der USA und anderer Länder wegen der Internierung von Uiguren, Kasachen und anderen Angehörigen muslimischer Minderheiten nicht ernst. Zuletzt hatte die Türkei die Führung in Peking aufgefordert, die Zwangslager für Uiguren zu schließen. China hatte die Existenz solcher Lager lange bestritten, inzwischen aber erklärt, es handele sich - so wörtlich - um Einrichtungen für die Berufsbildung, mit denen muslimischer Radikalismus und Separatismus bekämpft werden sollten.