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Lamine DiackEx-Präsident des Welt-Leichtathletikverbands zu vier Jahren Haft verurteilt

Der frühere IAAF-Präsident Lamine Diack am Gericht in Paris (13. Januar 2020). (www.imago-images.de)
Der frühere IAAF-Präsident Lamine Diack am Gericht in Paris (13. Januar 2020). (www.imago-images.de)

Der ehemalige Präsident des Welt-Leichtathletikverbands, Diack, ist wegen Betrugs, Korruption, Veruntreuung und Geldwäsche zu einer Haftstrafe von vier Jahren verurteilt worden.

Zwei Jahre wurden zur Bewährung ausgesetzt, wie ein Gericht in Paris entschied. Der 87-jährige Senegalese muss zudem 500.000 Euro Strafe zahlen. Diack soll in seiner Amtszeit als Chef des Weltverbandes IAAF - heute "World Athletics" - vorwiegend von russischen Athleten mehrere Millionen Euro für die Vertuschung positiver Dopingtests erpresst haben. Dadurch konnten mehrere Athleten an den Olympischen Spielen 2012 in London teilnehmen; einige gewannen Medaillen.

Diacks Sohn, der als weitere Schlüsselfigur der kriminellen Machenschaften gilt, wurde in Abwesenheit zu einer Strafe von fünf Jahren Haft verurteilt und mit einer Geldstrafe von einer Million Euro belegt.

Diese Nachricht wurde am 18.09.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.