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LandsbergKommunen erwarten inzwischen mehr als eine Million Flüchtlinge in diesem Jahr

Porträtbild ovn Gerd Landsberg, Geschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebunds (Imago/ Metodi Popow)
Gerd Landsberg ist Geschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebunds (Imago/ Metodi Popow)

Die Deutsche Bahn hat den Zugverkehr nach Österreich wieder aufgenommen.

Ausgenommen sei lediglich die Strecke zwischen Salzburg und München, sagte ein Sprecher. Dort befänden sich Menschen auf den Bahngleisen. Gestern waren auf Weisung der Bundesbehörden die Verbindungen zwischen den beiden Ländern unterbrochen worden. Außerdem führte Deutschland wieder Grenzkontrollen ein. Bundesinnenminister de Maizière sagte, man brauche mehr Zeit und ein gewisses Maß an Ordnung, um den Flüchtlingsstrom zu bewältigen.

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund begrüßte die Entscheidung. Hauptgeschäftsführer Landsberg sagte im Deutschlandfunk, es sei richtig gewesen, die Notbremse zu ziehen, um den Kommunen eine Atempause zu verschaffen. Allerdings lösten die Kontrollen das Problem nicht. Insgesamt müsse die Flüchtlingshilfe der Bundesregierung professioneller werden. Zugleich forderte Landsberg ein größeres Engagement der Bundeswehr. Man brauche viel mehr Hilfe bei der Registrierung und Einrichtung von Zeltlagern.