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StartseiteLänderzeitWas tun gegen den Mangel an Psychotherapieplätzen?04.12.2019

Lange WartezeitenWas tun gegen den Mangel an Psychotherapieplätzen?

Jeder dritte Deutsche leidet innerhalb eines Jahres unter seelischen Problemen. Doch wer einen Psychotherapieplatz sucht, muss darauf bis zu einem halben Jahr oder länger warten. Nun wurden 776 neue Psychotherapiesitze geschaffen. Ob die ausreichen werden, ist allerdings umstritten.

Eine Sendung von Dörte Hinrichs

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Eine Sprechstundenhilfe ruft einen Patienten aus dem Wartezimmer auf. (imago / Jochen Tack)
Wer für eine Psychotherapie schon beim Arzt sitzt, hat vorher lange darauf warten müssen (imago / Jochen Tack)

"Wer schnell eine Therapie benötigt, soll sie schneller bekommen", sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn angesichts der Neureglung der psychotherapeutischen Versorgung. Noch schneller als bisher sollen Termin-Servicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen Termine für ein Erstgespräch anbieten und bei der Suche nach einer Akuttherapie helfen. Hierfür haben sich die Wartezeiten schon verkürzt – im Gegensatz zu einer anschließenden regulären Psychotherapie. Wie kann den Betroffenen besser geholfen werden, besonders auch in ländlichen Regionen? Wie erleben Psychotherapeut*innen die Situation und wo besteht weiterer Handlungsbedarf?

Darüber diskutieren wir mit Expert*innen und gerne auch mit Ihnen.

Gesprächsgäste:

  • Dipl. Psychologin Barbara Lubisch, stellv. Bundesvorsitzende der Deutschen Psychotherapeuten Vereinigung, DPtV
  • Dr. med. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung, KV Nordrhein
  • Dr. Thomas Uhlemann, GKV-Spitzenverband, Referatsleiter Bedarfsplanung, Psychotherapie und neue Versorgungsformen

Rufen Sie uns an, auf Wunsch auch anonym, und schildern Sie uns Ihre Erfahrungen und Fragen unter 00800 44 64 44 64, oder schreiben Sie eine mail an laenderzeit@deutschlandfunk.de

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