Donnerstag, 06.08.2020
 
StartseiteForschung aktuellAntibiotika-Gebrauch in Tierhaltung rückläufig08.08.2016

LebensmittelindustrieAntibiotika-Gebrauch in Tierhaltung rückläufig

Für die Tierhaltung in Deutschland sind erneut weniger Antibiotika eingesetzt worden. Eigentlich eine gute Nachricht. Denn der sorglose Umgang mit diesen Medikamenten fördert die Bildung von resistenten Bakterien. Bei einer bestimmten Klasse jedoch ist die abgegebene Menge gestiegen. Diese sogenannten Fluorchinolone gelten als Reserve-Antibiotika, als letzte Möglichkeit der Behandlung.

Lothar Kreienbrock im Gespräch mit Arndt Reuning

Ein Mastschwein in einem Mastbetrieb (picture alliance / dpa  / Carmen Jaspersen)
Ein Mastschwein in einem Mastbetrieb (picture alliance / dpa / Carmen Jaspersen)
Mehr zum Thema

Landwirtschaft Antibiotika kurbeln Produktion von Treibhausgasen an

Antibiotika Multiresistente Keime auf Gemüse

Multiresistente Keime EU-Pläne gegen Antibiotika im Stall

Einsatz von Antibiotika "Es läuft noch Vieles schief in der Tierhaltung"

G7-Gipfel Weniger Antibiotika-Einsatz im Stall gefordert

DLF-Moderator Arndt Reuning hat im Interview mit Professor Lothar Kreienbrock über die Entwicklung, Verlässlichkeit der Daten und die gesundheitlichen Risiken gesprochen. Kreienbrock ist Direktor des Instituts für Biometrie, Epidemiologie und Informationsverarbeitung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover.

Das vollständige Interview können Sie ab Sendedatum sechs Monate in unserem Audio-Player nachhören.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk