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LemonaidBehörde lenkt im Streit um Limo-Zuckergehalt ein

21.11.2018, Niedersachsen, Hannover: Mehrere Flaschen mit Limonade der Marke Lemonaid in verschiedenen Geschmacksrichtungen stehen im Regal in einem Getränkemarkt im Stadtteil Linden. (picture alliance / dpa - Hauke-Christian Dittrich)
"Lemonaid" darf sich vorerst weiter Limonade nennen. (picture alliance / dpa - Hauke-Christian Dittrich)

Im Streit um den Status von Getränken des Herstellers "Lemonaid" als Limonade lenken die Behörden ein.

Das Bezirksamt Hamburg-Mitte hatte beanstandet, dass die Getränke des Herstellers Lemonaid zu wenig Zucker enthalten, um als Limonade bezeichnet zu werden. Demnach sei der Mindestzuckergehalt von sieben Prozent nicht erfüllt worden. Dem Hersteller wurde angeraten, entweder das Produkt umzubenennen oder den Zuckergehalt heraufzusetzen. Lemonaid hatte das abgelehnt. Jetzt teilte die Hamburger Gesundheitsbehörde mit, dass die Getränke vorerst nicht beanstandet würden.

Die Hamburger Gesundheits-Senatorin Prüfer-Storcks (SPD) kündigte zudem an, sich dafür einzusetzen, dass die Leitsätze für Lebensmittel auf Bundesebene darauf geprüft werden, ob sie Mindestgehalte für potenziell gesundheitsschädliche Stoffe beinhalten. Lebensmittel mit wenig Zucker sollten ihr zufolge "nicht bestraft werden, sondern der Normalfall sein".