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Lesben- und SchwulenverbandUngarisches Gesetz über Homo- und Transsexualität "verfehlt und diskriminierend"

Eine Menschenmenge mit Regenbogen-Fahnen steht am Parlamentsgebäude (AFP/Gergely Besenyei)
Demonstration gegen Diskriminierung in Budapest (AFP/Gergely Besenyei)

Der deutsche Lesben- und Schwulenverband sieht in dem ungarischen Gesetz über Homo- und Transsexualität eine Bedrohung für die Demokratie.

Vorstandsmitglied Lünsmann sprach im Deutschlandfunk von einem politisch verfehlten und diskriminierenden Ansatz. Das Gesetz schränkt unter anderem die Informationsrechte von Jugendlichen im Hinblick auf Homo- und Transsexualität ein. Lünsmann nannte das eine erschreckende Nachricht. Sie betonte, sie finde es grundsätzlich bedenklich, dass Ungarn und auch Polen die Werte der Europäischen Union nicht mehr teilen wollten. In Polen waren Orte zu LGBTQ-freien Zonen erklärt worden. Damit werde Feindlichkeit und Gewalt legitimiert, sagte Lünsmann. LGBTQ steht für lesbisch, schwul, bisexuell, transgender und queer.

Diese Nachricht wurde am 27.06.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.