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LibyenEU einigt sich auf neues Mandat zur Überwachung des Waffenembargos

Ein Crew-Mitglied steht am 05.10.2017 an Bord des Flaggschiffs der EU-Mission "Sophia", dem spanischen Schiff "Cantabria", im Hafen von La Goulette (Tunesien). (dpa)
"Irini" löst "Sophia" ab. Im Rahmen der Militär-Mission waren in der Vergangenheit immer wieder auch aus dem Meer gerettete Geflüchtete nach Europa gebracht worden. (dpa)

Die Europäische Union hat sich nach monatelangen Debatten auf eine neue Mission zur Überwachung des Waffenembargos in Libyen geeinigt.

Wie die Deutsche Presse-Agentur und die französische Agentur "afp" übereinstimmend berichten, löst die Mission mit dem Namen "Irini" die bisherige Operation "Sophia" ab, die vor einem Jahr beendet worden war. Das gegen Libyen verhängte Waffenembargo soll mit Schiffen, Flugzeugen und per Satellit überwacht werden.

Grundsätzlich hatten sich die Außenminister der EU bereits Mitte Februar auf die neue Militär-Mission geeinigt. Österreich und Ungarn hatten das Vorhaben aber monatelang blockiert, weil sie befürchteten, die neue Mission könnte - wie zuvor "Sophia" - eine größere Zahl Flüchtlinge retten und nach Europa bringen.