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Lieber spät als früh?

Die Frauen sind 35 oder 40 plus, zumeist erfolgreich im Beruf und entscheiden sich für eine völlig neue Herausforderung: für ein Kind. Popstar Madonna , die französische Justizministerin Rachida Dati oder Sandra Maischberger gehören zu den prominenten Spätgebärenden. Und sogar das Mutterglück im Rentenalter ist dank Fortschritten in der Fortpflanzungsmedizin möglich geworden.

Moderation: Daniela Wiesler | 08.05.2009

Warum aber schieben immer mehr Frauen und Männer die Familiengründung auf? Welche beruflichen und partnerschaftlichen Voraussetzungen spielen eine Rolle? Sind die reifen Mütter und Väter gelassener als die jungen Eltern, dafür aber weniger belastbar? Haben sie unterschiedliche Erziehungsstile?

Und wie reagieren die Kinder auf ihre Eltern, die manchmal für die Großeltern gehalten werden?

Wir sprechen mit Wissenschaftlern über die demographische Herausforderung dieser Entwicklung und mit Müttern und Vätern, die sich in der Lebensmitte auf das "Abenteuer Familie" eingelassen haben.

Gesprächsteilnehmer:

- Katharina Maul, M.A. Familiensoziologin, Universität Bremen
- Dr. Petra Fosen-Schlichtinger, österreichische Autorin
- Dieter Bednarz, "Spiegel"-Redakteur und Autor, Hamburg