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StartseiteMusik-PanoramaRaritäten der französischen Liedkunst13.08.2018

Lieder von Camille Saint-SaënsRaritäten der französischen Liedkunst

Obwohl Camille Saint-Saëns über 100 Lieder für Singstimme und Klavier geschrieben hat, sind diese kaum bekannt und werden selten aufgeführt. Beim Klavier-Festival Ruhr haben Graham Johnson, Soraya Mafi und François Le Roux einige dieser Lied-Schätze gehoben.

Am Mikrofon: Klaus Gehrke

Die Sopranistin Soraya Mafi (Raphaelle Photography)
Die Sopranistin Soraya Mafi (Raphaelle Photography)

Über 100 Lieder hat Camille Saint-Saëns für Singstimme und Klavier geschrieben. Eine bemerkenswert große Menge dafür, dass sie heute kaum bekannt sind und auch selten nur aufgeführt werden. François Le Roux und Graham Johnson haben sich für eine CD vor 20 Jahren schon einmal mit Saint-Saëns Liedern beschäftigt. Beim Klavier-Festival Ruhr widmen sie sich ihnen wieder, dieses Mal mit der Sopranistin Soraya Mafi. Die ausgewählten Lieder erstrecken sich über eine lange Zeitspanne: 70 Jahre. Das früheste ist von 1851, da war der hochbegabte Camille Saint-Saëns erst 16 Jahre alt. Die letzten ausgewählten Lieder stammen von 1921, das Jahr, in dem der französische Komponist mit 86 Jahren starb.

Klavier-Festival Ruhr 2018

Camille Saint-Saëns

Rêverie (Victor Hugo)
Guitare (Victor Hugo)
Le pas d’armes du roi Jean (Victor Hugo)
L’Attente (Victor Hugo)
Viens! (Victor Hugo)
Soirée en mer (Victor Hugo)
La coccinelle (Victor Hugo)
Si vous n’avez rien à me dire (Victor Hugo)
La brise (Armand Renaud)
Tournoiement (Armand Renaud)
El desdichado (anonym)
Danse macabre (Henri Cazalis)
Cherry-Tree Farm (Horace Lennard)
La cigale et la fourmi (Jean de La Fontaine)
Guitares et mandolines (Camille Saint-Saëns)
Le vent dans la plaine (Paul Verlaine)
’Tis better so (Frank Tannehill)
Villanelle (Jean Vauquelin de la Fresnaye)
Grasselette et maigrelette (Pierre de Ronsard)
La sérénité (Marie Barbier)

Graham Johnson, Klavier
Soraya Mafi, Sopran
François Le Roux, Bariton

Aufnahme vom 14.5.2018, Schloss Herten

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