Literatur

Tommy Wieringa: "Santa Rita"Lethargie und Alltag

Der niederländische Schriftsteller Tommy Wieringa im Mai 2016 (imago / Leemage)

Der Niederländer Tommy Wieringa wendet sich gern den Außenseitern zu, den aussichtslosen Fällen. In seinem neuen, hochaktuellen Roman "Santa Rita" lernen wir einige von ihnen kennen. Und erfahren, wie es ist, in einer "abgehängten" Region zu leben, in der Fremde eine Bedrohung darstellen.Büchermarkt | 13.09.2019 | 16:10 Uhr

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J.J. Voskuil: "Nicoliens Mutter"Das Drama des Vergessens

Cover vom "Schreibheft", Nr. 93 (Rigodon Verlag)

Leser,die J.J. Voskuils Mega-Roman "Das Büro" mit Begeisterung gelesen haben, werden auch "Nicoliens Mutter" mögen. Der Kurzroman wurde bereits 1999 in den Niederlanden veröffentlicht. Ein Auszug ist nun im "Schreibheft" zu lesen. Das Personal ist schon bekannt, das Thema aber ein anderes: Demenz.Büchermarkt | 13.09.2019 | 16:10 Uhr

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Sandra Newman: "Ice Cream Star"Afrocalypse Now

Die amerikanische Flagge vor den Trümmern eines Hauses, das von einem Tornado zerstört wurde. (dpa/picture-alliance/Mike Stone)

Ein zerstörtes Amerika, in dem nur Kinder leben, denn ein Virus rafft alle älteren Menschen hinweg: Sandra Newman schickt in ihrem neuesten Roman eine mutige, 15-jährige afroamerikanische Heldin auf die Suche nach einem Impfstoff. Eine Dysopie, die vor allem von einem geprägt ist: ihrer eigenen Sprache.Büchermarkt | 12.09.2019 | 16:10 Uhr

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Boualem Sansal: "Der Zug nach Erlingen oder die Verwandlung Gottes"Migration als Metamorphose

Der algerische Schriftsteller Boualem Sansal ((c) Roger van Heereman / Merlin Verlag)

Ein Opfer der Pariser Terroranschläge von 2015 erwacht mit einer neuen Identität aus dem Koma. Der algerische Autor Boualem Sansal konstruiert auf Basis dieser Verwandlung ein literarisches Spiel voller Überraschungen und Rätsel - das auch nach Deutschland führt.Büchermarkt | 11.09.2019 | 16:10 Uhr

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Neuer Atwood-RomanHüte Dich vor der Magd

Bei der Pressekonferenz zur Veröffentlichung ihres neuen Romans "Die Zeuginnen" sitzt Margaret Atwood vor einer Leinwand mit einer Projektion des Buchcovers. (picture alliance / PA Wire /  Ian West)

Rund 30 Jahre nach seiner Veröffentlichung erfuhr Margaret Atwoods Roman-Dystopie "Der Report der Magd" einen ungeheuren Popularitätsschub. Das lag auch an der Serienverfilmung und an der politischen Situation in den USA. Heute stellte die Kanadierin den Nachfolgeroman "Die Zeuginnen" in London vor.Kultur heute | 10.09.2019 | 17:30 Uhr

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