Literatur

Brit Bennett: "Die verschwindende Hälfte"Weißsein für Anfänger

Porträt der US-Amerikanischen Schriftstellerin Brit Bennett (imago stock&people / Leonardo Cendamo/Leemage)

Rassismus, Bürgerrechtsbewegung, der Mord an Martin Luther King: Die Zwillinge Stella und Desiree wachsen im Amerika der 60er-Jahre auf. Als Stella sich entscheidet, als "Undercover"-Weiße zu leben, trennen sich die Wege der Schwestern. Bennetts Roman gilt gerade als "Black-Lives-Matter"-Pflichtlektüre.Büchermarkt | 18.09.2020 | 16:10 Uhr

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Alexander Kluge: "Russland-Kontainer"Respekt vor einem großen Land

Der Autor Alexander Kluge (imago stock&people/ Hoffmann)

Wie kann ein Autor über ein Land schreiben, das ihm nach eigenem Bekunden so fern ist wie der Mond? Mit seinem "Russland-Kontainer" hat der 88-jährige Filmemacher und Schriftsteller Alexander Kluge eine überraschende Form gefunden und erweist sich einmal mehr als Meister literarischer Transformation.Büchermarkt | 14.09.2020 | 16:10 Uhr

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Giorgio Agamben: "Der Gebrauch der Körper"Dem Leben das Leben austreiben

Der italienische Philosoph Giorgio Agamben 2018 (imago / Leonardo Cendamo)

Wie konnte das Leben seiner Lebendigkeit verlustig gehen? Dieser Frage geht der italienische Philosoph Giorgio Agamben in „Der Gebrauch der Körper“ nach. Biologie, Politik und globale Ökonomie gäben darauf keine Antworten - mit der Konsequenz, dass wir alle Sklaven einer Ordnung des Wohlstands seien.Büchermarkt | 13.09.2020 | 16:10 Uhr

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Stepahn Roiss: "Triceratops"Großwerden mit Ungeheuern

Künstlerische Darstellung eines Triceratops in einer tropischen Umgebung (imago stock&people / Kostyantyn Ivanyshen/Stocktrek Images)

Ein Junge spricht von sich selbst nur in Wir-Form, sein Lieblingstier ist ein dickhäutiger Dinosaurier und seine Schwester betet ihm vor, dass bestimmt alles gut werden wird. "Triceratops" ist der Überlebensbericht eines Kindes mit psychisch gestörten Eltern - und für den Deutschen Buchpreis nominiert.Büchermarkt | 03.09.2020 | 16:10 Uhr

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Heinrich August Winkler: "Wie wir wurden, was wir sind""Er hat einen Blick für die großen Zusammenhänge"

Konterfei des Historikers Heinrich August Winkler während einer Talkschow aus dem Jahre 2017. Neben ihm das Buchcover seines jüngsten Buches "Wie wir wurden, was wir sind. Eine kurze Geschichte der Deutschen", worauf das Brandenburger Tor abgebildet ist. (picture alliance / dpa / Karlheinz Schindler / C.H. Beck)

Der Historiker Heinrich August Winkler hat sich vor allem mit seinen breit angelegten, historischen Darstellungen im Längsschnitt einen Namen gemacht. In seiner "kurzen Geschichte der Deutschen" wagt er nun das Gegenteil. Das kann er tun, weil er das Thema beherrsche, sagt der Publizist Conrad Lay im Dlf. Andruck - Das Magazin für Politische Literatur | 31.08.2020 | 19:15 Uhr

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