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LufthansaGewerkschaft schließt weitere Streiks nicht aus

Nicoley Baublies, ehemaliger Chef der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation UFO, spricht auf einer UFO-Kundgebung vor dem Terminal am Münchner Flughafen.  (dpa/ Matthias Balk)
Flugbegleiter-Streik bei Lufthansa (dpa/ Matthias Balk)

Die Flugbegleiter-Gewerkschaft UFO hat weitere Streiks angedroht, sollten die geplanten Gespräche mit der Lufthansa am Wochenende erneut scheitern.

Man müsse warten, ob die Gespräche über eine mögliche Schlichtung in dem erbitterten Tarifstreit eine echte Veränderung brächten, sagte UFO-Sprecher Baublies. Das Kabinenpersonal der Lufthansa setzt heute seinen zweitägigen Ausstand fort. An den Flughäfen wurden hunderte Flüge annulliert. Von 3.000 geplanten Flügen sollen nur 2.400 stattfinden. Zu den Forderungen der UFO zählen mehr Spesen für Flugbegleiter der Lufthansa und bei den anderen Konzernmarken die Umsetzung von Tarifverträgen.

"...dann leiden am Ende auch die Arbeitnehmer"

Zuletzt kommentierte Brigitte Scholtes im Dlf, es sei höchste Zeit für normale Tarifgespräche: "Denn wenn die Kunden mit den Füßen abstimmen und ihre Flüge nicht mehr bei der Lufthansa buchen, dann leiden am Ende auch deren Arbeitnehmer. Deshalb kann man nur hoffen, dass diese Einsicht auch in den folgenden Tagen anhält und Ufo und Lufthansa ihren juristischen Streit beilegen."