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StartseiteAus Kultur- und SozialwissenschaftenDie Illusion von der Überwindung der Rassenschranken 08.02.2018

Martin Luther Kings TraumDie Illusion von der Überwindung der Rassenschranken

„I have a dream“, rief Martin Luther King 1963 seinen Zuhörern in Washington zu - und beschwor die Gleichheit von schwarz und weiß. Doch inzwischen ist Rassismus wieder alltäglich geworden – auch bei uns. Dabei beweist die moderne Forschung, dass alle Menschen, die jemals auf der Erde gelebt haben, durch ein genetisches Netzwerk miteinander verbunden sind.

Moderation: Barbara Weber

Martin Luther King am 28. August 1963 in Washington, D. C. winkt den Demonstranten zu. (AFP )
In seiner berühmten Rede 1963 in Washington sprach der Bürgerrechtler Martin Luther King über seinen Traum von der Überwindung des Rassismus (AFP )
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Im 18. Jahrhundert, mit dem Entstehen der modernen Wissenschaften in Europa, wollten Philosophen und Naturforscher die Welt ordnen und erklären. Sie begannen, Menschen mit angeborenen, unveränderlichen Wesenszügen zu versehen und äußerlichen Unterschieden Wertungen beizumessen.

Er war das geistige Fundament, auf dem sich Kolonialismus, Imperialismus und später die völkischen Rassenideologien entfalten sollten. Doch inzwischen ist klar: Der genetische Code bestimmt keine 'Rasse'. Sie ist ein rein gesellschaftliches Konstrukt.

Direktorin des Instituts für Evangelische Theologie und Religionspädagogik an der Universität Oldenburg.

Warum es keine Rassen gibt

Die weiteren Themen der Sendung:

China unter Xi Jinping


Das Bonner Zentrum für Abhängigkeits- und Sklavereistudien

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