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MaskenherstellungProduktion steht in Deutschland nahezu still

Gefaltete FFP2-Masken der Marke "BlueBec" werden in einer Werkshalle der Imstec GmbH automatisch zu einer Verpackungsmaschine geschoben. FFP2-Masken als Schutz gegen das Coronavirus sind begehrt. In Rheinland-Pfalz gibt es inzwischen auch eine gute Hand v (picture alliance / dpa / Arne Dedert)
FFP2-Maskenproduktion bei Imstec (picture alliance / dpa / Arne Dedert)

Die deutschen Hersteller von Corona-Schutzmasken haben nach Angaben ihres Verbandes die Produktion fast vollständig eingestellt.

Bis auf wenige Ausnahmen stünden alle Maschinen still, sagte ein Sprecher des "Maskenverbandes Deutschland" dem "General-Anzeiger" aus Bonn. Wegen des großen Angebots billiger Masken aus China gebe es keine Großaufträge mehr von Kommunen, Behörden oder Krankenhäusern. Darauf seien die Hersteller aber angewiesen.

Der Verbandssprecher forderte, die Landesministerien müssten Anweisungen herausgeben, dass die Behörden Aufträge nicht nur nach dem Preis vergeben dürften. Er betonte, sollte die Nachfrage nach deutschen Masken durch Lieferschwierigkeiten der chinesischen Hersteller wieder steigen, könnte der Betrieb derzeit schnell wieder hochgefahren werden. Bei weiterhin ausbleibenden Aufträgen allerdings sei das in einem halben Jahr nicht mehr gesichert.

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Diese Nachricht wurde am 15.09.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.