Die Nachrichten

Deutschlandfunk24 Die Nachrichten

Die Nachrichten

Mathematik31,4 Billionen Nachkommastellen von Pi errechnet - Google-Mitarbeiterin stellt Weltkrekord auf

Das Bild zeigt das Symbol für die Zahl Pi in einem Kreis. Darunter stehen die Worte: Magie einer Zahl (picture-alliance / dpa / Tagesspiegel / Mike Wolff)
Pi-Day (picture-alliance / dpa / Tagesspiegel / Mike Wolff)

Eine Google-Mitarbeiterin hat einen neuen Weltrekord aufgestellt im Pi-berechnen.

Emma Haruka Iwao hat vier Monate gebraucht, um 31,4 Billionen Nachkomma-Stellen von Pi zu bestimmen. Das funktionierte mithilfe von Cloud-Diensten ihres Arbeitgebers und speziellen Computer-Programmen. Das Guinnes Buch hat ihren Weltrekord bereits zertifiziert. Er umfasst genau 31415926535897 Ziffern.

Passenderweise kam die Nachricht am internationalen Pi-Tag, dem 14. März. Die Zahl hat inzwischen Kultustatus. Es ist die berühmteste Zahl der Mathematik und wird seit 4.000 Jahren von Menschen studiert. Besonders viel Elan hat dabei der Niederländer Ludolph van Ceulen gezeigt, wie der Mathematiker Christian Hesse im Deutschlandfunk berichtete. Demnach hat van Ceulen im 16. Jahrhundert 30 Jahre lang Nachkommastellen von Pi ausgerechnet. Seine Bilanz: Er hat insgesamt 35 Stellen herausgefunden. Bei der Arbeit an der 36. Stelle starb er an Erschöpfung. "Tragisch an der Geschichte ist, dass sein Schüler Snellius später feststellte, dass der große Meister mit einem kleinen Trick dieselbe Genauigkeit auch mit der Hälfte des Aufwands hätte erreichen können."