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MathematikFeiertag der Kreiszahl Pi

Ein computergeneriertes PI-Zeichen mit den Nachkommastellen umkreist.  (imago )
Die mathematische Konstante PI (imago )

Auch zu Ehren der Kreiszahl Pi gibt es einen - wenn auch inoffiziellen - Feiertag: den 14. März.

Damit soll die Bedeutung dieser mathematischen Konstante gewürdigt werden. Angestoßen wurde die Idee durch den US-amerikanischen Physiker Larry Shaw im Jahr 1988. Er findet seitdem immer am 14. März statt, entsprechend der englischen Datumsschreibweise 3/14. Das entspricht dem numerischen Wert von Pi auf zwei Dezimalstellen gerundet: 3,14.

Zudem wurde am 14. März vor 140 Jahren Albert Einstein geboren, und seit dem vergangenen Jahr ist es der Todestag des britischen Physikers Stephen Hawking.

16.000 Nachkommastellen auswendig gelernt

In Frankfurt trainiert derweil eine Polizistin für den deutschen Rekord im Aufsagen von π-Nachkommestellen. Auf rund 16.000 Ziffern muss es die Polizistin Susanne Hippauf in zwei Wochen bringen. Vom Weltrekord wäre sie damit zwar immer noch weit entfernt, ein Inder schafft etwa 70.000 Stellen nach dem Komma, aber wenn sie sich nur einen Fehler leistet, wäre der Rekord dahin.

Sie merke sich keine langen abstrakten Zahlenreihen, erklärte Hippauf im HR-Fernsehen. Sie codiere die Zahlen in Bilder und Personen. "Für mich ist die 54 Angela Merkel, weil sie 1954 geboren ist."

PI hat unendlich viele Nachkommastellen. Die Konstante beschreibt das Verhältnis des Kreisumfangs zum Durchmesser des Kreises.