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MedienberichtBundesausschuss für Kostenübernahme von Bluttest auf Downsyndrom durch Krankenkassen

Eine Medizinisch-Technische Aisstentin überprüft die Blutprobe einer schwangeren Frau auf Trisomien 21, 18 und 13 beim ungeborenen Kind  (Patrick Seeger / dpa)
Bluttest auf Downsyndrom (Patrick Seeger / dpa)

Bei bestimmten Risiko-Schwangerschaften werden die Kosten für einen vorgeburtlichen Bluttest auf das Downsyndrom künftig wohl von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt.

Wie "Der Spiegel" schreibt, haben sich die Mitglieder des Gemeinsamen Bundesausschusses von Ärzten, Kliniken und Kassen darauf geeinigt. Ein Screening aller Schwangeren sei aber nicht vorgesehen. Offiziell soll die Entscheidung am Donnerstag bekannt geben werden.

Die Kostenübernahme ist umstritten, weil sich viele Eltern für die Abtreibung behinderter Kindern entscheiden. Für morgen haben Menschen mit Downsyndrom und deren Angehörige zu einer Demonstration in Berlin aufgerufen, unter dem Motto Inklusion statt Selektion. Eine Online-Petition hat nach Angaben der Aktivisten mehr als 22.000 Unterstützer.

Bei dem Test werden Erbgutanteile des Kindes aus dem Blut der Schwangeren isoliert und auf Gen-Defekte untersucht. Das Verfahren ist weniger riskant als Fruchtwasseruntersuchungen, bei denen es zu Fehlgeburten kommen kann.