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MedienberichtBundesrechnungshof fordert Grundgesetzänderung zur Reform der Krankenhäuser

Ein Patient liegt während seines Aufenthalt im Krankenhaus Großhadern in einem Intensivzimmer an einem Beatmungsgerät und einem Dialysegerät.   (dpa / Peter Kneffel)
Grundgesetzänderung zur Reform der Krankenhäuser gefordert (dpa / Peter Kneffel)

Der Bundesrechnungshof fordert einem Medienbericht zufolge eine Grundgesetzänderung, um Defizite in der Krankenhausstruktur zu beheben.

Die "Rheinische Post" zitiert aus einem unveröffentlichten Bericht der Behörde. Demnach wird bemängelt, dass die Krankenhaus-Planung und -Finanzierung zu wenig in die Zukunft gerichtet sei und die Länder ihren Investitionsverpflichtungen nicht nachkämen. Deshalb sollten die Verantwortlichkeiten von Bund und Ländern im Grundgesetz neu geregelt werden. Laut dem Bericht verzeichnen 40 Prozent der Krankenhäuser in Deutschland Verluste. Jedem zehnten droht die Insolvenz. Aus Sicht des Bundesrechnungshofs wird auch eine bereits beschlossene Krankenhausreform die Probleme nicht lösen. Sie biete nicht genug Anreize für strukturelle Verbesserungen.

Diese Nachricht wurde am 17.09.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.