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Medienbericht BVB-Führung spricht mit Spielern über Gehaltsverzicht

Dortmunder Spieler jubeln nach einem Tor. (dpa / AP Photo / Martin Meissner)
Verzichten die BVB-Spieler wegen Covid-19 auf Gehalt? (dpa / AP Photo / Martin Meissner)

Die Klubführung von Borussia Dortmund hat dem Kader nach übereinstimmenden Medienberichten ein Modell zum Gehaltsverzicht vorgelegt.

Demnach sollen die Profis auf 20 Prozent ihres Grundgehaltes verzichten, wenn keine Fußballspiele stattfinden. Ein Abschlag von zehn Prozent wäre bei Spielen ohne Zuschauer fällig. Eine Entscheidung darüber soll nach Informationen der "Bild"-Zeitung noch in dieser Woche fallen. Wie der "WAZ" berichtet, soll der BVB, dem wegen der Corona-Krise ein massiver Verlust droht, so bis zu zehn Millionen Euro einsparen können. Die Spieler, die wegen der Coronavirus-Pandemie derzeit nicht gemeinsam trainieren, seien in Gruppen zum Gespräch gebeten worden, heißt es weiter. Mit dabei sei auch Lizenzspielerchef Sebastian Kehl gewesen, der 2003 noch Profi war, als der damalige BVB-Kader in großer wirtschaftlicher Not des Clubs auf 20 Prozent des Gehalts verzichtet hatte.

Zuletzt hatte die Dortmunder Führung um Clubchef Hans-Joachim Watzke freiwillig auf einen Teil ihres Gehaltes verzichtet. Neben Kehl und Sportchef Michael Zorc soll auch Trainer Lucien Favre freiwillig zu einem Gehaltsverzicht bereit gewesen sein. Wegen der Corona-Krise ist der professionelle Sport inzwischen nahezu weltweit zum Erliegen gekommen. Den Fußballclubs entgehen dadurch Einnahmen in Millionen-Höhe.