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MedienberichtHandydaten von Asylbewerbern ergeben selten getäuschte Identität

Ein Flüchtling hält am 09.02.2016 in Berlin in der Flüchtlingsnotunterkunft im ehemaligen Rathaus Wilmersdorf ein Handy in der Hand. (picture-alliance / dpa / Kay Nietfeld)
Das Auswerten von Handys ergibt nur selten gefälschte Identitäten. (picture-alliance / dpa / Kay Nietfeld)

Die Auswertung der Mobiltelefone von Asylbewerbern ergibt nach einem Zeitungsbericht nur sehr selten falsche Angaben zur Identität.

Die "Süddeutsche Zeitung" zitiert aus Daten des Innenministeriums, die auf eine Anfrage der Linksfraktion zurückgehen. Demnach wurden von Januar bis Juli 2018 bei knapp 7.000 Flüchtlingen Handys ausgelesen. In 2.000 Fällen wurden sie dann auch tatsächlich ausgewertet. Es ergaben sich am Ende 41 Fälle, in denen die Identität mutmaßlich falsch angegeben wurde. In einem Drittel der Fälle bestätigten die Daten die Angaben der Flüchtlinge. In zwei Drittel der Fälle lieferten die Daten keine Erkenntnisse.