Die Nachrichten

Deutschlandfunk24 Die Nachrichten

Die Nachrichten

MedienberichtMilliardenhilfe für Kohle-Regionen

Jüchen: Schaufelradbagger arbeiten sich im Tagebau Garzweiler durch das Erdreich. (picture alliance/Federico Gambarini/dpa)
Jüchen: Schaufelradbagger arbeiten sich im Tagebau Garzweiler durch das Erdreich. (picture alliance/Federico Gambarini/dpa)

Die Kohlekommission der Bundesregierung schlägt beim Ausstieg aus der Braunkohle langfristige Hilfen für die Regionen vor.

1,5 Milliarden Euro sollten schon in dieser Wahlperiode für ein Sofortprogramm genutzt werden und den Revieren unmittelbar zur Verfügung stehen, meldet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf einen Entwurf der Kommission. Für die Zeit nach 2021 wird keine konkrete Summe genannt. Allerdings heißt es, der Bund müsse für einen substanziellen Zeitraum, der über das Abschlussdatum der Kohleverstromung hinausgehe, die Regionen stützen. Die Kommission hat sich laut dem Bericht außerdem entschlossen, die Unterstützung auf Gebiete auszudehnen, die am Rand der Fördergebiete liegen. Es brauche zudem wirksame Anreize, damit es private Investitionen für Ersatz-Arbeitsplätze gebe.

Zentrale Aufgabe der Kommission ist es, ein Enddatum für die Kohleverstromung zu setzen. Dies soll bis Ende des Jahres geschehen.