BundeswehrMedienbericht: Noch mehr alte Bundeswehrraketen sondern hochexplosiven Stoff ab

In den Beständen der Bundeswehr befinden sich einem Bericht zufolge weitere alte Raketen, die hochexplosiven Treibstoff absondern.

14.01.2022

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Medienbericht: Noch mehr alte Bundeswehrraketen sondern hochexplosiven Stoff ab (imago images/Political-Moments)
Wie das Magazin "Der Spiegel" unter Berufung auf einen vertraulichen Report des Verteidigungsministeriums meldet, wurde an sogenannten Leinenschleppraketen vom Typ DM59 ein Ausschwitzen von Nitroglycerin festgestellt. Sie seien für die Nutzung gesperrt worden. Laut "Spiegel" hat die Bundeswehr mehr als 4.000 dieser Raketen. Vor einer Woche hatte das Magazin über einen ähnlichen Fall berichtet. Demnach sonderten alte Raketen eines anderen Typs ebenfalls Nitroglycerin ab - alle betroffenen Munitionslagerhäuser seien bis auf Weiteres gesperrt.
Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr hatte daraufhin erklärt, dass eine Selbstentzündung ausgeschlossen sei. Es gebe strenge Sicherheitsauflagen für die Lagerung der Raketen.
Diese Nachricht wurde am 14.01.2022 im Programm Deutschlandfunk gesendet.