Mittwoch, 28. September 2022

Energiekrise
Medienberichte: Wohngeld soll um durchschnittlich 190 Euro steigen

Das Wohngeld für Haushalte mit wenig Einkommen soll vom kommenden Jahr an um durchschnittlich 190 Euro pro Monat steigen und damit annähernd verdoppelt werden.

24.09.2022

    Wohngeld beantragen - Wohngeldstelle - bald kommen viele neue Berechtigte hinzu
    Wohngeld beantragen - Wohngeldstelle - bald kommen viele neue Berechtigte hinzu (picture alliance / Zoonar / Stockfotos-MG)
    Das geht aus einem Gesetzentwurf von Bauministerin Geywitz hervor, wie mehrere Medien berichten. Bisher liegt die durchschnittliche Unterstützung bei 177 Euro pro Monat und Haushalt. Durch die Reform sollen Wohngeldempfänger von den hohen Energiekosten entlastet werden. Auch soll der Kreis der Berechtigten ausgeweitet.
    Die Höhe des Wohngelds hängt nicht nur vom Einkommen, sondern auch von Miete, Haushaltsgröße und Wohnort ab. Vorgesehen sind deshalb auch Verwaltungsvereinfachungen.
    Auf die Wohngeldreform hatte sich die Ampelkoalition Anfang September im Rahmen des dritten Entlastungspakets geeinigt. Über die Frage der Finanzierung gibt es Streit mit den Bundesländern.
    Diese Nachricht wurde am 24.09.2022 im Programm Deutschlandfunk gesendet.