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MedienlandschaftFritz Pleitgen warnt vor mangelnder Meinungsvielfalt

Der Journalist und ehemalige WDR-Intendant Fritz Pleitgen liest am 21.03.2015 im Rahmen des internationalen Literaturfestivals Lit.Cologne in Köln. (picture alliance / dpa / Horst Galuschka )
Der Journalist und ehemalige WDR-Intendant Fritz Pleitgen (picture alliance / dpa / Horst Galuschka )

Der frühere Intendant des Westdeutschen Rundfunks, Pleitgen, sieht die Meinungsvielfalt in den deutschen Medien bedroht.

Bei vielen Themen von Griechenland bis Brexit, von Russland bis Trump, gebe es homogene Berichterstattung. Das sei der schleichende Tod der Demokratie, sagte Pleitgen dem "Handelsblatt". In vielen wichtigen Fragen marschierten alle Redaktionen in eine Richtung, nicht selten im Einklang mit der vorherrschenden Meinung in der Politik. Das sei bedenklich und eine Abkehr vom Richtungsstreit früherer Jahre.