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MedizinKassenärzte gegen Homöopathie-Kostenerstattung

Sogenannte Globuli Kügelchen, ein homöopathisches Arzneimittel, aufgenommen am 20.01.2017 in Seesen. Foto: Frank May/picture alliance (model released) | Verwendung weltweit (picture alliance / Frank May)
Globuli: die Zuckerkügelchen sind das bekannteste homöopathische Mittel (picture alliance / Frank May)

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung fordert, homöopathische Behandlungen nicht mehr als Kassenleistung anzubieten.

Der Verbandsvorsitzende Gassen sagte der "Rheinischen Post", gesetzliche Kassen sollten solche Mittel nicht mehr finanzieren dürfen, auch nicht freiwillig, weil der Nutzen nicht nachgewiesen sei. Wer homöopathische Mittel haben wolle, solle sie auch bekommen, aber bitte nicht auf Kosten der Solidargemeinschaft. Gassen warf den Versicherern vor, Homöopathie vor allem aus Marketingzwecken zu finanzieren.

In Frankreich hatte die Regierung gestern bekanntgegeben, dass die Kosten homöopathischer Behandlungen ab 2021 nicht mehr erstattet werden dürfen (Audio-Link).