Donnerstag, 13.12.2018
 
Seit 10:10 Uhr Marktplatz
StartseiteHintergrundMehr Neben- als Miteinander06.05.2006

Mehr Neben- als Miteinander

Der Umgang mit ethnischen Minderheiten in Großbritannien

Großbritannien hat auf Grund seiner kolonialen Vergangenheit vielfältige und lange Erfahrungen mit Einwanderern. Doch auf der Insel leben die verschiedenen Bevölkerungsgruppen oft nebeneinander her, Integration findet kaum statt. Das soll sich ändern.

Von Rhia Herrad

Zwei junge Musliminnen mit Transparenten gegen den Terrorismus gedenken gemeinsam mit tausenden anderen Londonern der Opfer der Terroranschläge vom 7. Juli 2005. (AP Archiv)
Zwei junge Musliminnen mit Transparenten gegen den Terrorismus gedenken gemeinsam mit tausenden anderen Londonern der Opfer der Terroranschläge vom 7. Juli 2005. (AP Archiv)
  • E-Mail
  • Teilen
  • Tweet
  • Drucken
  • Podcast

Ein Straßenmarkt im Osten Londons, an der vielbefahrenen Whitechapel Road. Auf dem Bürgersteig haben Händler - wie jeden Tag - ihre Stände aufgeschlagen. Unter grün-weiß-gestreiften Planen sind frisches Obst und Gemüse in farbenfrohen Bergen angehäuft: Tomaten und Blumenkohl, Auberginen, Trauben, Orangen, Äpfel, Ananas, Mangos, frische Datteln in schweren, goldgelben Bündeln. Kinderkleidung und Jeans drehen sich auf Kleiderbügeln im Wind. Gegenüber den Ständen bieten kleine, vollgestopfte Läden leuchtend bunte Stoffe an, lila und blau, grün, rosa, gelb und rot; Saris und Shalwar Kameez – traditionelle Kleidung aus Pakistan und Bangladesch, die aus einer langen Tunika und weiten Hosen besteht. Hier kaufen vor allem Briten ein, die in erster oder zweiter Generation vom indischen Subkontinent stammen. In Großbritannien nennt man diese Volksgruppe Asians, "Asiaten" also.

Ein alter Mann in Shalwar Kameez führt einen kleinen Jungen an der Hand, der Bluejeans und ein rotes T-Shirt trägt, auf dem groß "England" gedruckt steht. Nur einen kurzen Fußmarsch entfernt reckt eine prachtvolle neue Moschee ihre schlanken Minarette in den grauen Londoner Himmel.

Die Integration von Zuwanderern war hier nie ein besonderes Thema; die verschiedenen Gruppen leben nebeneinander her, oft ohne allzu viele Berührungspunkte. Der Begriff "Parallelgesellschaft", der in Deutschland Angst und Sorge verbreitet, war in England bisher weitgehend unbekannt. Die multikulturelle Gesellschaft wurde nicht mit Scheu betrachtet, sie wurde angestrebt.

"Großbritannien ist per definitionem eine multikulturelle Gesellschaft: Hier leben Menschen aus vielen verschiedenen Kulturen mit vielen verschiedenen Religionen. Doch der Begriff 'multikulturell' bezeichnet auch eine politische Denkweise, die nicht nur kulturelle Vielfalt per se schätzt, sondern darüber hinaus das Beibehalten kultureller Unterschiede anstrebt."

Sarah Spencer forscht an der Universität Oxford über Einwanderung und Integration; gleichzeitig gehört sie der Antirassismus-Kommission CRE der britischen Regierung an. Eine eindeutige akademische Definition des Begriffs multikulturelle Gesellschaft gibt es nicht, sagt Sarah Spencer. Je nach Geschmack kann er als Miteinander oder Nebeneinander interpretiert werden; kann kulturellen Pluralismus oder Separatismus bezeichnen.

"Hier in Großbritannien fragen wir uns inzwischen, ob wir nicht vielleicht über das einfache Respektieren von Unterschiedenen hinausgegangen sind, indem wir die Differenzen zwischen den verschiedenen ethnischen Gruppen zementiert haben. Wir waren immer darauf bedacht, die kulturelle Vielfalt, die Einwanderer und ihre Nachfahren mitbringen, positiv zu sehen. Wir legen Wert darauf, verschiedene Identitäten zu respektieren und einerseits den Stolz der Menschen auf ihre eigene Kultur zu ermöglichen und andererseits Brücken zwischen den verschiedenen Kulturen zu bauen."

Der angestrebte Idealfall in Großbritannien sollte ein Staat von Menschen aus unterschiedlichen und unterscheidbaren Kulturen sein; allenfalls ein höfliches, wenn auch vielleicht desinteressiertes Nebeneinander. In der Hauptstadt London werden offizielle Feiern für das chinesische Neujahrsfest ebenso abgehalten wie indische Feiertage oder Roma-Festivals. Die Großstadt Birmingham verzichtet seit ein paar Jahren auf eine offizielle Weihnachtsfeier und hält stattdessen ein religionsneutrales Winterfest für alle Bürger ab. Ein Kopftuchverbot wie in Frankreich oder Deutschland gibt es nicht, im Gegenteil: Britische Bürger haben ein Recht auf Religionsausübung. Dazu gehört, dass männliche Sikhs in der Polizei oder beim Motorradfahren von der Helmpflicht ausgenommen sind. Ihre langen Haare und die darum gewickelte Turbane sind Ausdruck ihrer Religion, die der britische Gesetzgeber respektiert. Das Kopftuch für junge Muslimas kann auch an staatlichen Schulen einen Teil der Schuluniform darstellen. Elemente der eigenen Kultur im Interesse eines größeren Miteinanders aufzugeben, wurde in Großbritannien weder von der angestammten noch von der eingewanderten Bevölkerung gefordert.

"Wir haben vielleicht zu sehr die Unterschiede hochgelobt und es dabei verpasst, unsere Gemeinsamkeiten ebenso zu feiern, oder überhaupt wahrzunehmen."

Shahid Malik sitzt für den nordenglischen Wahlkreis Dewsbury im Londoner Parlament. Er stammt aus dieser Region, ist in der Nachbarstadt Burnley geboren und aufgewachsen. 15 Prozent der Bevölkerung Dewsburys sind, wie der Labour-Politiker selbst, Moslems aus dem südasiatischen Kulturkreis. Die restlichen 85 Prozent sind überwiegend weiß. Dewsbury ist eine große Kleinstadt; einst gab es hier Industrie, davon zeugen noch die Reihenhäuser aus Backstein, die alle gleich aussehen; hügelauf, hügelab - ehemalige Arbeitersiedlungen. Der Bahnhof und das wuchtige Rathaus aus dem bräunlichen Sandstein der Region: vergangene Pracht besserer Zeiten. Kosmopolitische Buntheit sucht man hier vergebens. Die Bürger von Dewsbury leben in verschiedenen Stadtteilen nebeneinander her. Das Misstrauen vor dem jeweils Anderen ist groß. Bei den letzten Parlamentswahlen errang hier die rechtsradikale British National Party über 13 Prozent der Stimmen, auch im Stadtrat ist sie mit Abgeordneten vertreten. Es erscheint widersprüchlich und ist doch durchaus symbolisch für die Lage in Großbritannien: Die Rechten sitzen im Stadtrat, während der Parlamentsabgeordnete für Dewsbury ein Moslem ist. Berührungspunkte zwischen den Communities gibt es allerdings kaum. Das, meint Shahid Malik, muss sich ändern.

"Ich habe mich seit vielen Jahren schon für mehr Integration eingesetzt. Ich glaube nicht, dass die multikulturelle Gesellschaft versagt hat. Allerdings war unsere Art der Umsetzung hier in Großbritannien vielleicht nicht die Beste. Multikulturalismus beinhaltet meiner Meinung nach automatisch auch das Element der Integration. Aber wir haben hier einen Staat, in dem die Bürger nebeneinander her leben, beinahe in Gettos, ohne einander zu begegnen und ohne einander zu verstehen. Gegenseitiges Verstehen aber ist unerlässlich im Umgang mit der kulturellen und ethnischen Vielfalt, aus der sich unsere Gesellschaft nun einmal zusammensetzt. Wir müssen miteinander reden, damit beseitigen wir die Angst vor dem Anderen. Es ist diese Angst, die rechtsextreme Gruppierungen ausnutzen und die ihnen Wählerstimmen bescheren. Das ist eine ernste Bedrohung für unsere Gesellschaft und für die Demokratie. Wir müssen mehr gegenseitiges Verstehen schaffen."

Gefahr droht nicht nur aus dem rechten Lager, sondern auch von anderen Extremisten. Das hat sich spätestens im Juli 2005 gezeigt, als in London die ersten europäischen Selbstmordattentäter vier Bomben zündeten. 52 Menschen kamen ums Leben: Christen, Moslems, Hindus, Buddhisten; Briten und Afrikaner, Inder, Polen und Zyprioten. Es ist erschreckend, dass die Attentäter britische Moslems waren, die selbst freilich nicht aus dem kosmopolitischen, wahrhaft multikulturellen London stammten, sondern aus Nordengland: aus Städten wie Dewsbury zum Beispiel, in denen es kaum Kontakt zwischen den verschiedenen Volksgruppen gibt. Der Norden Englands war einst – wie das Ruhrgebiet in Deutschland – eine dicht besiedelte Industrielandschaft. Tag und Nacht produzierten die Textilfabriken. Noch in den 60er Jahren wurde hier so viel gefertigt, dass Arbeitskräfte aus dem Ausland angeworben werden mussten: muslimische Arbeiter aus den ehemaligen britischen Kolonien in Bangladesch, Pakistan und Kaschmir.

Um ihre Integration kümmerte man sich damals wenig - ähnlich wie im Fall der so genannten Gastarbeiter in Deutschland. Als in den 80er Jahren in Nordengland eine Fabrik nach der anderen die Pforten schloss, verloren nicht nur alle Arbeiter - ob angestammt oder eingewandert - Job und Einkommen. Der ganzen Region kam ihre Identität abhanden. Was ist schon eine Industriestadt ohne Industrie? Wer konnte, wanderte ab, meist gen Süden, in die Metropole London. Die Städte versanken in Hoffnungslosigkeit. Die Gräben zwischen den Communities vertieften sich. Hier gab es nicht das bunte Bevölkerungsmosaik großer Städte. In Dewsbury und Burnley, in Bradford und Oldham war die Verteilung 85 Prozent weiß, 15 Prozent muslimisch, Asian. Die Arbeitslosigkeit lag weit über dem Landesdurchschnitt; Perspektiven existierten kaum. Rechtsradikale Gruppierungen gewannen an Boden.

Im Jahre 2001 kam es zwischen weißen und asiatischen Jugendlichen zu gewalttätigen Zusammenstößen in mehreren nordenglischen Städten. Wie in Frankreich im Herbst 2005 brannten Autos, Scheiben wurden eingeworfen. Drei Tage lang lieferten sich die Jugendlichen Straßenschlachten gegeneinander und gegen die Polizei.

"Für uns kamen die Unruhen damals völlig unerwartet. Wir hatten keine der Warnzeichen erkannt."

Burnley – keine fünfzig Kilometer von Dewsbury entfernt – ist eine der Städte, in denen damals die Krawalle ausbrachen. Mike Waite arbeitet für die Stadtverwaltung von Burnley und ist für Beziehungen zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen zuständig.

"Wir von der Kommune, Polizei, öffentliche Organisationen und so weiter suchen darum jetzt schon im Vorhinein den Kontakt mit den Communities. Wir halten nach etwaigen Warnzeichen Ausschau. Und wenn sich Ärger zusammenbraut, sind wir gleich an Ort und Stelle und versuchen, zu schlichten und die Ursachen zu erkennen. Außerdem arbeiten wir auch konzentrierter daran, Bürger aus unterschiedlichen Bereichen zusammenzubringen."

Besser wäre es gewesen, man hätte schon vor den Unruhen 2001 die Kontakte der verschiedenen Volksgruppen untereinander gefördert. Doch bitter nötig ist es auch jetzt noch. Jede Bevölkerungsgruppe in Burnley schmort im eigenen Saft. Die ethnische Zusammensetzung der Klassen an der örtlichen Schule ist entsprechend "ungemischt". Das ist auch in vielen anderen britischen Städten der Fall, und nicht nur in Großbritannien, sondern auch in Frankreich und Deutschland. Ruksharana Ali von der Young Fundation in London hat sich mit dieser Problematik beschäftigt.

"Man kann da schon fast von Segregation sprechen, und die ist nicht selbst gewählt. Den Hauptgrund ist in der Wohnungspolitik zu suchen. Die Kinder aus einem Bezirk gehen auch in die Schule dieses Bezirks, und eine bestimmte Volksgruppe konzentriert sich meist auf einen Stadtteil. Das hat zum Teil historische Gründe: Als die ersten Einwanderer kamen, wollten sie möglichst unter Ihresgleichen leben. Und unter anderem war es auch eine Reaktion auf Anfeindungen und Rassismus. Und damit kommt es automatisch zu einer Konzentration der Kinder aus dieser Volksgruppe in den örtlichen Schulen. So entsteht Segregation. In manchen Bezirken kann auch das Phänomen hinzukommen, dass die weiße Bevölkerung wegzieht, wenn viele ausländische Einwanderer sich dort niederlassen. Das ist aber schwer nachzuweisen. In anderen Fällen kann es sein, dass Eltern ihre Kinder von sich aus auf eine Schule schicken, die in der Mehrzahl von Ausländerkindern besucht wird: aus Angst vor rassistischen Übergriffen. In Nordengland, wo ich auch gearbeitet habe, gibt es Stadtteile, in denen überwiegend asiatische Einwanderer leben. Dort fühlen weiße Kinder sich in der Minderheit, in manchen Fällen erfahren sie umgekehrt rassistische Übergriffe."

Das friedliche Nebeneinander verschiedener Kulturen, die das Idealmodell der multikulturellen Gesellschaft anstrebt, versagt, wenn freundliches Desinteresse oder Gleichgültigkeit gegenüber dem Anderen in Angst und Aggression umschlägt. Doch wie bringt man Menschen, die einander weder kennen noch trauen, in Kontakt? Die Stadtverwaltung von Burnley beschreitet einen ungewöhnlichen Weg, wie Mike Waite erklärt.

"Wir haben eine Organisation hierher gebeten, die uns helfen kann, gemeinsam über strittige Themen zu reden. Diese Leute sind Unbeteiligte. Sie haben bereits in Nordirland verfeindete Gruppen an einen Tisch gebracht. Heute zum Beispiel haben wir einen Workshop abgehalten, bei dem wir alle im selbem Raum saßen: Moslems, Sozialarbeiter, Mitglieder aller politischen Parteien im Stadtrat – inklusive der Rechtsradikalen. Wir haben gemeinsam über die Probleme der Stadt geredet und wie wir sie in Zukunft am besten angehen. Das ist ein ganz bedeutender Schritt für Burnley. Vor den Unruhen gab es hier Rassismus, Spaltungen und Segregation, aber wir haben nie darüber geredet. Wir haben weggesehen. Das ist nun anders. Was wir hier in Burnley tun, hilft vielleicht auch, mit den Problemen der multikulturellen Gesellschaft in Großbritannien generell umzugehen. Wir müssen offen miteinander reden und unsere Probleme beim Namen nennen. So können wir alle begreifen, worum es geht."

Wenn in einem Stadtteil nur Moslems wohnen und in einem anderen nur Weiße, wenn die Moslems überwiegend auf die eine Schule gehen und die Weißen auf die andere, wie können sich da Kinder oder Eltern kennen lernen? Man mag beim Pakistani an der Ecke einkaufen, ins indische Restaurant gehen und eine nigerianische Ärztin haben, doch das allein reicht nicht. Noch ist Großbritannien das Land, das weltweit den höchsten Anteil an gemischten Ehen und Lebensgemeinschaften hat. Doch eine Studie der britischen Antirassismus-Kommission aus zwei aufeinanderfolgenden Jahren – 2004 und 2005 – hat gezeigt, dass sich die Briten ihre Freunde aus dem jeweils eigenen Kulturkreis suchen. Mitglieder ethnischer Minderheiten haben eher weiße Freunde als umgekehrt, doch der Trend auf beiden Seiten ist rückläufig. Es werden weniger Brücken zwischen den Volksgruppen gebaut, nicht wie gefordert mehr. Solange die Wirtschaft floriert und jeder Arbeit hat, kann man über die Risse im Gesellschaftsgefüge geflissentlich hinwegsehen. Doch unter Belastung werden solche Risse zu Bruchstellen – das zeigen Unruhen wie die in Nordengland 2001 oder in Frankreich Ende 2005.

Auch in Großbritannien besteht unter bestimmten Bevölkerungsgruppen - schwarze Afrikaner und Kariben, Bengalen, Pakistanis - überdurchschnittlich hohe Arbeitslosigkeit bei gleichzeitig geringerem Bildungsniveau. Sie leben zumeist in verarmten, heruntergekommenen Stadtvierteln. Segregation ist nicht nur ein gesellschaftliches, sondern auch ein wirtschaftliches Phänomen, wirtschaftliche Chancengleichheit ein entscheidender Teil der Lösung. Die Frage "multikulturelle Gesellschaft – Ja oder Nein" steht in Großbritannien schon längst nicht mehr zur Debatte. Über fünf Prozent der Bevölkerung gehören schon heute einer sichtbar andersartigen ethnischen Minderheit an, und diese Zahl wird wachsen. Großbritannien ist wie Frankreich, wie die Niederlande, wie auch Deutschland ein multikulturelles Land. Mehr Integration ist vonnöten, von allen Seiten.

In den betroffenen Städten geschieht schon etwas. Zum Beispiel in Nelson: Auch eine nordenglische Stadt, in der die Communities eher neben- als miteinander leben. In der neuen ökumenischen Kirche findet eine Feier statt, die über Ökumene noch hinausgeht. Vier christliche Geistliche und zwei Imame geloben, zusammenzuarbeiten und das Gespräch miteinander und mit den Mitgliedern ihrer Gemeinden zu suchen. In den Kirchenbänken verschleierte und unverschleierte Muslimas in Shalwar Khameez oder europäischer Kleidung, Engländer in Bluejeans, Kinder in Schuluniform. So ganz durchmischt ist das Publikum nicht; die Asians sitzen in kleinen Grüppchen zusammen, die Weißen ebenfalls. Es ist Ramadan, der muslimische Fastenmonat. Der katholische Priester spricht mit Respekt die Selbstdisziplin an, die das einmonatige Fasten den muslimischen Gläubigen abverlangt. Ein Imam lobt die gute Zusammenarbeit und hofft, dass dies für die Stadt Nelson erst der Anfang sei. Die protestantische Pfarrerin freut sich, dass so viele Menschen gekommen sind.

Ein solches Treffen bietet eine Gelegenheit für isolierte Communities, über den eigenen Tellerrand zu schauen und Mitgliedern der anderen Gruppe von Angesicht zu Angesicht zu begegnen – für viele vielleicht zum ersten Mal überhaupt.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk