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StartseiteAtelier neuer MusikVon der Musik zum Dokumentarspiel09.01.2016

Mela Meierhans’ Musiktheater des LebensVon der Musik zum Dokumentarspiel

Aneignung und Anverwandlung sind die Pfeiler von Mela Meierhans' musikalischem Schaffen. Unbekümmert um eine Wiedererkennbarkeit des äußerlichen Klangs geht es der Schweizer Komponistin darum, musikalische Verhältnisse zu schaffen, mit Musikern, Texten und Kontexten.

Von Matthias Entreß

Eine Frau mit beiger Bluse, Brille und gewelltem Haar blickt in eine Partitur (Diane Eaton)
Komponistin mit Improvisationskonzepten: Mela Meierhans (Diane Eaton)

Nicht nur jazzerfahrenen, sondern auch symphonischen Musikern schafft Meierhans neue Improvisationskonzepte. Ihre Musik heftet sich an vorgefundene Gegebenheiten an und entwickelt ein oft hochwirbelndes Eigenleben. So ist eine innovative Hinwendung zum Musiktheater im weitesten Sinn nur natürlich. Seit 2006 arbeitet Meierhans an der "Jenseitstrilogie", in der sie die Trauer- und Totenrituale zuerst des Alpenlandes, dann des Islam und zuletzt des Judentums dokumentarisch aufarbeitet und dabei ihr Komponieren in Traditionen auch anderer Kulturkreise eintaucht.

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