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Mittwoch, 27. Juni 2012

Biologie Delfine verdanken ihr großes Gehirn nur wenigen Mutationen

282 Mutationen trennen Delfine von ihren nahen Verwandten, den Kühen und Pferden. 27 davon betreffen das Nervensystem. Diese Veränderungen im Erbgut machten den Meerssäuger zu einem der intelligentesten Lebewesen der Welt, notieren US-amerikanische Forscher in den "Proceedings B der britischen Royal Society". Die Mutationen betreffen unter anderem die Glucoseversorgung des Gehirns oder die Fähigkeit von Nerven zu wachsen und zu schrumpfen – was eine Grundvoraussetzung für das Lernen ist. Eine andere Mutation zeigt sich demnach im Microcephalin-Gen – welches auch beim Menschen mutiert ist. Diese Erbeinheit spielt bei der Festlegung der Gehirn- und Kopfgröße eine Rolle. Bei Delfinen ist das Verhältnis von Gehirn- zu Körpergewicht nur wenig geringer als beim Menschen.

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