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Mittwoch, 28. November 2012

Medizin Eine Chemotherapie verändert das Gehirn.

US-amerikanische Mediziner haben eigenen Angaben zufolge eine Erklärung dafür gefunden, warum manche Patienten nach einer chemotherapeutischen Behandlung über Konzentrationsschwächen und Gedächtnisstörungen klagen. Wie die Studienleiter auf der Jahrestagung der Radiological Society of North America (RSNA) in Chicago mitteilten, beeinträchtigten die bei der Therapie eingesetzten aggressiven Mittel den Hirnstoffwechsel. Die Aktivität der Hirnareale, die für die Planung und das Setzen von Prioritäten zuständig sind, seien auch nach Ende der Chemotherapie noch verringert. Damit seien die oft auch als "Chemo-Brain" bezeichneten Störungen nicht nur subjektive Empfindungen, sondern objektive nachweisliche Nachwirkungen der Behandlung. Bei der Studie an 128 Patienten zeigten die Gehirnbilder nach der Chemotherapie gleich in mehreren Regionen eine signifikant niedrigere Stoffwechselaktivität als vor der Behandlung. [mst]

(Quelle: RSNA)

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