Forschung Aktuell

Mittwoch, 29. Mai 2013

Umwelt Auch Seen leiden unter Plastikmüll.

Forscher der ETH Lausanne haben die Wasserqualität des Genfer Sees untersucht. Wie sie im Fachjournal Archives des Sciences schreiben, haben sie in jeder Probe in Strandnähe Plastikteile gefunden, darunter befanden sich Polystyrolkugeln sowie Reste von Plastikobjekten, Folien und Nylonschüren. Auch im Wasser entdeckten sie hohe Konzentrationen von Mikroplastik. Chemische Analysen zeigten, dass viele Plastikpartikel an ihrer Oberfläche giftige Polychlorierte Biphenyle (PCB) aufwiesen. Ein Großteil der Plastikteile stammt vermutlich von Mülldeponien und Abwässern, über Zuflüsse gelangten sie in den Genfer See. Nun wollen die Forscher weitere Seen und Flüsse in der Schweiz untersuchen. [mst]

(Quelle: Scinexx)

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