Forschung Aktuell

Mittwoch, 18. September 2013

Physik Atomuhren eignen sich als Höhenmesser.

Forscher der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig haben mithilfe von zwei Atomuhren und einer Glasfaserleitung den Höhenunterschied zwischen 2000 Kilometer entfernten Orten bestimmt. Dies gelang ihnen, indem sie über Glasfaser die Schwingungsfrequenz der einen Uhr zu der anderen übertrugen und so die minimalen Gangunterschiede bestimmen konnten. Daraus konnten sie den Höhenunterschied berechnen. Die Fehlerquote habe bei lediglich vier Millimetern gelegen, berichten die Wissenschaftler im Fachblatt Physical Review Letters. Die Messung, ein hochempfindliches Interferometrieverfahren, habe 100 Sekunden gedauert. [mst]

(Quelle: PTB/Physical Review Letters (doi:10.1103/PHysRevlet.111.110801))

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