Forschung Aktuell

Mittwoch, 2. April 2014

Demografie Im Norden Deutschlands werden mehr Menschen uralt.

Sogenannte Höchstaltrige, die 105 Jahre oder älter wurden, konzentrieren sich besonders im Nordwesten und in Berlin. Das ist das Ergebnis einer Studie des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung in Rostock. Die Wissenschaftler untersuchten die räumliche Verteilung der Geburts- und Sterbeorte von Höchstaltrigen. Dabei zeigte sich, dass es in Deutschland regionale Hotspots extremer Langlebigkeit gibt. Die Höchstaltrigen sind auch überraschend sesshaft. Die Hälfte der Uralten wohnte am Lebensende nicht weiter als 25 Kilometer von ihrem Geburtsort entfernt. In den Regierungsbezirken Hannover und Schleswig Holstein liegt der Anteil der Höchstaltrigen um mehr als 50 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Berlin kommt auf 59 Prozent. Die niedrigsten Werte gibt es in der Region Oberbayern, die 63 Prozent hinter dem Mittelwert zurückbleibt. Die Studie erscheint im Vienna Yearbook of Population Research.         

[luh]

          

(Quelle: MPIGR )

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