Forschung Aktuell

Montag, 21. Juli 2014

Psychologie Angst vor Spinnen lässt sich morgens besser behandeln als abends

Gegen Angststörungen sind morgendliche Therapien offenbar erfolgreicher als abendliche Sitzungen. Morgens bilde der Körper mehr von dem Hormon Cortisol, teilten Forscher der Universität Saar heute mit. Das Hormon verstärke Lern- und Gedächtnisprozesse.

In einer kleinen Studie hatten die Forscher je 30 Spinnen-Phobiker morgens und abends behandelt. Der Behandlungseffekt bei den Patienten mit Morgentherapie sei sowohl nach einer Woche als auch drei Monate später deutlich höher als bei der Abendtherapie.

Nach der Therapie seien viele Patienten in der Lage gewesen, eine Spinne auf die Hand nehmen zu können. [mawi]

Behaviour Research and Therapy

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