Forschung Aktuell

Dienstag, 16. Dezember 2014

Umweltforschung Alternative Antriebe in Autos sorgen nicht unbedingt für bessere Luft.

Das haben US-Wissenschaftler mit Hilfe von Computersimulationen errechnet. Die Forscher berücksichtigten dabei nicht nur direkte Abgase. Auch die Herstellung von Batterien, den Anbau von Mais für Biokraftstoff oder die Stromerzeugung für Elektroautos nahmen sie in die Berechnungen auf.

Das Ergebnis: Würde man bis 2020 zehn Prozent der Benziner durch Elektroautos ersetzen, könnte das die Luftverschmutzung deutlich senken. Die Zahl der Todesfälle, die auf schlechte Luft zurückzuführen sind, würde in den USA um 70 Prozent fallen. Jedoch nur dann, wenn der Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt würde. Bei Strom aus Kohlekraftwerken oder Biosprit aus Mais hingegen würde die Luftverschmutzung im Vergleich zum Benzinmotoren deutlich steigen, schreiben die Forscher im Magazin "PNAS".

(Quelle: PNAS )

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