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Freitag, 16. Januar 2015

Geowissenschaften Ein US-Gericht hat die Höchststrafe für BP festgelegt

Nach der Explosion der Ölplattform "Deepwater Horizon" im Jahr 2010 sind rund 3,2 Millionen Barrel Öl ins Meer geflossen. Zu diesem Schluss kam ein amerikanisches Bundesgericht in New Orleans. Die Zahl liegt über der Menge, die der britische BP-Konzern angegeben hatte, aber unter der Schätzung der US-Regierung. Das Gericht hat fünf Gutachten herangezogen, in denen Geowissenschaftler mit verschiedenen Methoden die Menge des ausgetretenen Öls abgeschätzt hatten. Die Zahlen des Gerichts sind entscheidend für die Berechnung der Strafgelder. Dem Ölkonzern droht eine Höchststrafe von knapp 14 Milliarden Dollar. Der Großteil des Geldes soll in die Wiederherstellung der Ökosysteme an der Golfküste fließen. Vier Prozent sind für Forschungsprojekte vorgesehen.

(Quelle: dpa, Science now)

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