Forschung Aktuell

Freitag, 27. März 2015

Klima Eisschmelze am Südpol legt zu

Die Menge des Packeises in der Antarktis hat seit dem Jahr 2003 fast um ein Fünftel abgenommen. Das berichten US-Forscher im Fachmagazin "Science". Damit sei eine wichtige Bremse für die Gletscherschmelze am Südpol deutlich geschwächt worden. Denn das Packeis verhindert, dass die Gletscher der Antarktis ins Meer rutschen und schmelzen. Eine Beschleunigung des Vorgangs habe im vergangenen Jahrzehnt eingesetzt. Denn von 1994 bis 2003 habe sich die Eismenge nur wenig verändert. Bis 2012 jedoch habe sie sich dann um 18 Prozent verringert. Zu den Zahlen waren die Forscher gekommen, nachdem sie Satellitenaufnahmen der Europäischen Raumfahrtbehörde ESA ausgewertet hatten. Eine Studie aus dem vergangenen Dezember hatte bereits erkennen lassen, dass sich das Tempo der Gletscherschmelze am Südpol deutlich erhöht hat. [reu]

(Quelle: Science - DOI: 10.1126/science.aaa0940)

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