Forschung Aktuell

Mittwoch, 5. Oktober 2005

Medizin Raucher haben mehr Krebs erzeugendes Acrylamid im Blut als Nichtraucher.

Wie eine Studie der Medizinischen Hochschule Hannover ergab, werde Acrylamid im Körper nicht nur über erhitzte und kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Pommes frites oder Kartoffelchips aufgenommen. Auch Tabakrauch bringe das Gift in den Körper. Mit durchschnittlich 1,5 Mikrogramm pro Liter Blut lagen die Werte bei Rauchern etwa drei Mal höher als bei Nichtrauchern, berichten die Forscher. Einen eindeutigen Zusammenhang zwischen der Acrylamid-Konzentration im Blut und dem Ernährungsstil konnten sie nicht feststellen. Nur wer mehrmals pro Woche Pommes frites oder Chips esse, habe leicht erhöhte Werte. Eindeutig hingegen sei der Zusammenhang von Rauchen und Acrylamid.

(Quelle: tj)

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