Forschung Aktuell

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Neurologie Lesen verdichtet das Gehirn.

In der Fachzeitschrift „Nature“ beschreiben spanische Hirn- und Sprachforscher was beim Lesenlernen im Gehirn passiert. Bei einer Studie mit Kolumbianern, die erst im Erwachsenenalter Lesen lernten, konnte zum ersten Mal überhaupt nachgewiesen werden: Beim Lesenlernen werden offenbar die Nervenzellen der einzelnen Gehirnteile stärker verknüpft. Dadurch verdichtet sich die graue Hirnsubstanz in der linken Gehirnhälfte. Sie ist für die Informationsverarbeitung zuständig. Aber auch die für die Übertragung von Informationen zwischen den verschiedenen Teilen des Gehirns notwendige weiße Substanz verstärkt sich beim Lesenlernen. //[tj]//

Alle Meldungen

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk

MO DI MI DO FR SA SO
28 29 30 1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31 1

Forschung Aktuell