Forschung Aktuell

Dienstag, 3. Januar 2012

Geologie Loch Ness schwappt im Gleichschritt mit den Gezeiten

Obwohl die Nordsee nicht in den schottischen See fließt, folgt Loch Ness den Gezeiten. Für die Schwankungen des Wassers im Tide-Rhythmus haben Geoforscher nun eine Erklärung gefunden: Das Auflaufen der Wassermassen bei Flut dellte den Untergrund der Nordsee etwas ein, die Entlastung bei Ebbe lässt ihn wieder zurückfedern. Diese Veränderungen machen sich landeinwärts im Loch Ness bemerkbar. Dabei werde der See wie die Blase in einer Wasserwage zum Schwappen gebracht. Und während der Wasserspiegel auf der einen Seite des Sees steigt, geht er am anderen zurück. Das berichtete ein internationales Forscherteam Ende vergangenen Jahres im "Journals of Geophysical Research". Die Pegelmessungen hätten ergeben, dass die Wasserhöhe von Loch Ness im Rhythmus der Gezeiten um 1,5 Millimeter schwankt. Dieser Effekt sei erstmals an einem europäischen See nachgewiesen worden. //[tj]//

(Quelle: Geophysical Redearch Letters)

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