Markt und Medien

Samstag, 26. Mai 2012

Urheberschutz Die Linke stellt eigenen Entwurf im Internet zur Diskussion

Der Gesetzentwurf der Bundestagsfraktion kann seit zwei Tagen im Netz diskutiert und mit Anregungen versehen werden. Wie die Abgeordnete der Linken Petra Sitte gegenüber Markt und Medien erklärte, habe sich die Partei absichtlich das so genannte Urhebervertragsrecht und nicht das Urheberrecht zur Änderung vorgenommen. Ziel sei es, nicht den Begriff des Urheberrechts neu zu definieren, sondern konkret die Belange der Urheber zu stärken. Damit gehe man auf die Bitten einzelner Verbände ein, unter anderem denen von Journalisten und Dokumentarfilmern: ##"Dann haben die alle gesagt, bevor hier große Debatten vom Zaun gebrochen werden über Modernisierung des Urheberrechts, stärkt unsere Stellung über das Urhebervertragsrecht. Das war sozusagen ne gemeinsame Aussage von vielen und deshalb haben wir gesagt: gut, ok, die andere Debatte zum Urheberrecht ist notwendig, die muss man weiter führen, aber wir versuchen eine konkrete Initiative, die relativ schnell umsetzbar ist, jetzt einzubringen und haben uns dabei auf dieses Urhebervertragsrecht von 2002 bezogen und haben dazu einen Gesetzentwurf erarbeitet, der das, was 2002 gut gemeint war, aber nicht funktioniert hat, aufgreift als Erfahrung und wir versuchen Vorschläge zu machen, wir man konkret in den Verhandlungen Urheberinnen und Urheber etwas besser stellen kann."##

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