Samstag, 12.06.2021
 
Seit 22:05 Uhr Atelier neuer Musik
15.03.2014

Online-Überweisung Bundesdruckerei zeigt Möglichkeiten des Personalausweises

Es handelt sich dabei um eine Banking-App, die die Anmeldung bei der Bank und Durchführung von Transaktionen übernimmt. Das Verfahren kommt ohne TANs aus. Der dafür benötigte Kartenleser zeigt die kompletten Transaktionsdaten an, die der Anwender durch Eingabe seiner Ausweis-PIN auf den Weg bringt. Auch das Anmelden mit Kontonummer oder Benutzernamen und PIN entfällt. Zu Anfang muss man dafür das Konto einmal dem Ausweis zuordnen. Die Banken haben durch das Verfahren wenig Aufwand, da die Bundesdruckerei die Identifizierung der Kunden übernimmt. Laut Bundesdruckerei bringe die neue Technik den Kunden mehr Sicherheit als die bisherigen PIN bzw. TAN-Verfahren. HB

Quelle: www.heise.de, 12.03.2014

Domains Neue Adressendungen als Identifikationssymbol oder Werbeträger

Statt der vertrauten Adressendungen wie .de oder .com werden dem Nutzer demnächst zunehmend neuartige Domainzusätze wie .kaufen oder .berlin begegnen. Die Internetverwaltung ICANN hat nämlich die Anzahl der möglichen Adressendungen merklich erhöht. So gibt es demnächst auch Endungen in nicht-lateinischer Schrift, etwa aus dem Chinesischen, Arabischen oder Hindi. Die ICANN ermöglichte aber auch viele Wortneuschöpfungen. Das Auswahlverfahren des ICANN richtete sich ausschließlich an professionelle Anbieter. Neben .berlin erhielten auch .hamburg, .koeln oder .ruhr (für das Ruhrgebiet) eine Lizenz. Die Domain .berlin startet ab Dienstag. HB

Quelle: AFP, 14. März 2014

Job Engpass bei den Sicherheitsexperten

Das berichtete der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) in Hannover auf der Computermesse CeBIT unter Berufung auf Zahlen der Arbeitsagenturen und des Statistischen Bundesamtes. Während hierzulande im vergangenem Jahr auf einen arbeitslosen Informatiker mit einer Hochschulausbildung rechnerisch 2,5 offene Stellen in der Branche kamen, waren es bei den IT-Sicherheitsexperten 6,5 Angebote. Damit seien die Sicherheitsexperten mit Abstand am meisten gefragt – noch vor Fachkräften für Softwareentwicklung und Wirtschaftsinformatik. Der VDI sieht sich als Deutschlands größte Ingenieursvereinigung. HB

Quelle: DPA, 10.März 2014

Bezahldienste Deutsche Post steigt ins Geschäft mit mobilen Bezahldiensten ein

Der Bonner Konzern kündigte am Montag in Bonn das System "Paysmart" an, das ohne eine Kassenintegration auskommt. Das hat den Vorteil, dass es von jedem Händler ohne technische Aufrüstung eingesetzt werden kann.

Der Kunde muss zum Bezahlen seine PIN in der App eingeben und dann einen QR-Code einscannen, der im Geschäft angebracht ist. Dieser identifiziert den Laden und die Kasse. Dann muss der Kunde eine vom Händler genannte Zahl aus einer TAN-Liste sowie den Betrag in die App eintippen. Bei erfolgreicher Abbuchung wird dem Käufer eine Bestätigung mit zwei Piktogrammen angezeigt, die er dem Händler zeigen muss. HB

Quelle: DPA, 10. März 2014

Mails GMX und Web.de führen De-Mail-Flatrate ein

Das teilten Sprecher beider zum Internetkonzern United Internet gehörenden Anbieter in Karlsruhe mit. GMX- und Web.de-Nutzer könnten ab sofort umsonst eine unbegrenzte Zahl der speziell gesicherten E-Mail-Varianten senden und empfangen. Die Anmeldung dafür sei kostenlos. Die De-Mail ist eine besondere Form der schriftlichen Kommunikation über das Internet, die technisch dem E-Mail-Verfahren entspricht, aber über ein separates System abgewickelt wird. Absender und Empfänger sind nach Angaben der Anbieter eindeutig identifiziert, Inhalte werden beim Transport verschlüsselt. Das System gilt als rechtssicherer Kommunikationsweg. HB

Quelle: AFP, 10. März 2014

Web Jeder Zweite in Deutschland nutzt das mobile Internet

Dies geht aus einer Befragung hervor, deren Ergebnisse das Statistische Bundesamt am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Danach stieg im vergangenen Jahr die Zahl der Nutzer mobiler Internetdienste um 43 Prozent auf 29,7 Millionen. Der Anteil der mobilen Internetnutzer unter den deutschen Surfern im Alter von über zehn Jahren lag bei 51 Prozent, gegenüber 37 Prozent im Jahr zuvor. Vor allem junge Menschen sind über mobile Geräte wie Smartphones und Tablets im Netz: In der Altersgruppe der 16- bis 24-Jährigen sind es knapp 81 Prozent. Unter den Internetnutzern zwischen 25 und 44 Jahren liegt der Anteil bei 62 Prozent. Bei den über 45-Jährigen ist es immer noch jeder Dritte. In allen Bevölkerungsgruppen gab es deutliche Zuwächse. HB

Quelle: DPA, 11. März 2014

Handyspiele Verbraucherzentralen kritisieren Datenhunger

Claudia Elbrecht vom Verbraucherzentrale Bundesverband sagte am Mittwoch in Berlin: "Viele Apps sind wie kleine Datenstaubsauger, die möglichst alle Informationen über ihre Nutzer sammeln möchten." Dass Spiele Standortdaten abfragten oder sogar auf Kalendereinträge zugriffen, lasse sich mit ihrer Funktion allein nicht erklären. Der VZBV untersuchte insgesamt 50 Apps für Smartphones und die Berechtigungen, die Nutzer den Apps zwingend einräumen müssen, um sie benutzen zu können. Es seien überwiegend Spiele untersucht worden sowie zehn Apps aus anderen Bereichen. Von den 50 Anbietern habe sich nur die Hälfte auf Nachfragen zu den Zugriffsberechtigungen zurückgemeldet. Nur vier Anbieter hätten hilfreiche Antworten gegeben. HB

Quelle: AFP, 12. März 2014

Cloud-Dienste Microsoft und Google bieten deutliche Preisabschläge

Wie aus einer Mitteilung von Microsoft vom Freitag hervorgeht, soll damit das neue Bürosoftwarepaket Office 365 für Einzelpersonen interessant werden. Das Programmpaket ist eine abgespeckte Version der Software für Zusammenarbeit in Gruppen und kommt im Frühjahr auf den Markt. Für ein Jahresabo von 69 Euro kann der Nutzer die Software auf einem Tablet und zusätzlich auf einem Mac-Rechner oder PC nutzen. Damit lassen sich alle Office-Anwendungen auch im Web sowie mobil auf dem Smartphone nutzen, inklusive 20 Gigabyte Speicherplatz bei Microsofts OneDrive.

Google läutete ebenfalls einen kräftigen Preissturz bei seinem Cloud-Speicher Google Drive ein. 15 Gigabyte sind weiterhin kostenlos, 100 Gigabyte sollen im Monat jetzt rund zwei statt fünf Dollar kosten. Bei größeren Speicherplätzen sind die Preisabschläge noch kräftiger: Ein Terabyte sollen jetzt rund 10 statt 50 Dollar kosten, für zehn Terabyte veranschlagt Google 100 Dollar. HB

Quelle: DPA, 14. März 2014

CeBIT Zahlreiche Messestände wegen Produktpiraterie durchsucht

Am Dienstag und Mittwoch wurden dabei nach Angaben von Amtsgericht und Polizei Hannover insgesamt 82 Tablet-PCs sichergestellt. Vermutet wird, dass es sich bei der Software um Raubkopien handelte. An dem Einsatz auf der weltgrößten Computermesse waren am Dienstag unter anderem 20 Polizisten, zwei Staatsanwälte und vier Dolmetscher beteiligt. Sie kontrollierten 14 Stände und kassierten 21.000 Euro an Sicherheitsleistungen. Drei weitere Messestände wurden vor Eintreffen der Ermittler leer geräumt. HB

Quelle: DPA, 12. März 2014

CeBIT Veranstalter ziehen positives Fazit

Bis zum Freitagvormittag wurden 210000 Fachbesucher aus 100 Nationen gezählt - etwas weniger als erwartet. Messechef Oliver Frese sagte am Freitag in Hannover, im Schnitt habe jeder Besucher pro Messetag 26 Stände besucht, 75 Prozent der Besucher seien Entscheider gewesen. Außerdem habe die diesjährige CeBIT IT-Investitionen in einem Volumen von 25 Milliarden Euro angestoßen. Der Branchenverband BITKOM bestätigte die gelungene Neupositionierung. Eine Umfrage habe ergeben, dass die große Mehrheit der Aussteller mit dem neuen Konzept "Mehr Klasse statt Masse" sehr zufrieden sei. Der Verband erwartet fürs laufende Jahr ein 1,7-prozentiges Wachstum auf 153,4 Milliarden Euro für den deutschen IT-Markt sowie die Schaffung von 10.000 neuen Jobs. HB

Quelle: DPA, 14.März 2014

ICANN Die USA wollen die Kontrolle lockern

Die Internetverwaltungsagentur ICANN, die Namen und Adressen im Internet verwaltet, ist seit ihrer Gründung 1998 dem amerikanischen Handelsministerium unterstellt. Dieses erklärte am Freitagabend, die Kontrolle abgeben zu wollen. Mit allen Beteiligten solle ein Plan für den Übergang der Aufsicht ausgearbeitet werden und bis September 2015 eine neue, international organisierte Struktur ausgearbeitet sein. Die direkte Abhängigkeit der ICANN vom amerikanischen Handelsministerium und somit den nationalen Interessen der USA war seit langem Gegenstand internationaler Kritik. Viele Nationen verlangten mehr Mitsprache. HB

Quelle: Der Spiegel, 15. März 2014

08.03.2014

Whatsapp US-Verbraucherschützer wollen Verkauf stoppen

Gleich zwei Verbraucherschutzorganisation haben bei der für die Fusionskontrolle zuständigen US-Behörde, Federal Trade Commission, Bedenken gegen die Übernahme von Whatsapp durch Facebook angemeldet. Die Behörde müsse das Geschäft genau prüfen und die Whatsapp-Nutzer davor schützen, dass ihre Daten auf "unfaire und irreführende" Weise gesammelt würden. Hintergrund der Klage ist die Befürchtung, Facebook könnte die Daten der Whatsapp-Kunden auf Basis seiner Geschäftsbedingungen für Werbezwecke nutzen. Whatsapp hatte bisher aber um die Nutzer auch mit dem Argument geworben, persönliche Daten niemals an irgendjemanden zu verkaufen.

Facebook hatte Mitte Februar den Kauf von Whatsapp angekündigt - zum Preis von 19 Milliarden US-Dollar.

Quelle: Agenturen

Wikipedia Mehr Frauen als Autorinnen gesucht

Frauen sollen mehr in der Online-Enzyklopädie schreiben. Das hat der Wikipedia-Gründer Jimmy Wales anlässlich des heutigen Weltfrauentages angekündigt. Nur 15 Prozent der aktiven Gemeinschaft von Wikipedia seien bisher weiblich. Dieser Anteil solle so schnell wie möglich auf 25 Prozent gesteigert werden. Der geringe Frauenanteil im Autorenpool von Wikipedia spiegele sich auch in den Inhalten der Online-Enzyklopädie wieder. Viele Themengebiete wie Mode, Unterhaltung oder auch frühkindliche Entwicklung seien bisher auf Wikipedia unterrepräsentiert, so Wales.

Die jungen, unverheirateten und technikbegeisterten Männer, die den Großteil der Autorenschaft ausmachen, würden sich über derartige Themen vergleichsweise wenige Gedanken machen.

Quelle: Agenturen

Android Die meisten Apps funken im Klartext

Rund 10.000 Android-Apps haben Forscher des Fraunhofer Instituts für Angewandte und Integrierte Sicherheit mit einem eigens entwickelten Programm hinsichtlich der Datensicherheit analysiert. Dabei zeigte sich, dass mehr als zwei Drittel der Apps keine verschlüsselten Verbindungen verwenden. Von den restlichen Programmen setzten zudem mehr als 80 Prozent auf eine Form der SSL-Verbindung, die auch angreifbar sei, so die Forscher.

Die meisten der getesteten Anwendungen sicherten sich schon bei der Installation das Recht zu, Internetverbindungen aufzubauen. Dabei würden zum Teil auch persönliche Informationen des Benutzers  wie etwa die Seriennummer des Smartphones übertragen.

Quelle: Heise/Golem/AIESEC

Bitcoin Handelsplattformen wurden von Hackern angegriffen

Kurz nach der Insolvenz der größten Bitcoin-Börse MtGox sehen sich weitere Handelsplattformen der virtuellen Währung massiven Sicherheitsproblemen gegenüber. Die kanadische Bitcoin-Bank Flexcoin stellte bereits den Betrieb ein. Sie wurde nach eigenen Angaben von Hackern attackiert und ausgeraubt. Dem Betreiber fehlen die finanziellen Mittel, um den Verlust von 896 Bitcoins im Wert von aktuell rund 430.000 Euro auszugleichen. Auch die Börse Poloniex büßte nach eigenen Angaben 12,3 Prozent ihrer Bitcoins durch eine Sicherheitslücke im Abbuchungssystem ein.

Derweil haben Hacker den Quellcode der Bitcoin-Börse MtGox veröffentlicht. Laut den Analysen von Experten offenbart das Steuerprogramm gravierende Sicherheitsmängel.

Quelle: Heise / Golem

Breitband Frequenzversteigerung soll Geld für Netzausbau bringen

Der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt, hat eine sogenannte Netzallianz für den bundesweiten Ausbau der Breitband-Netze gestartet. Zum Auftakt der Gespräche mit zahlreichen Telekommunikationsfirmen am Freitag in Berlin kündigte er ein "Kursbuch Netzausbau" an. Darin sollen die vereinbarten Schritte zum Breitbandausbau über mehrere Jahre hinweg festgehalten werden. Zugleich gab er Pläne bekannt, einen Großteil der Erlöse einer für 2016 geplanten Auktion von Funkfrequenzen im 700-Megahertz-Band in den Netzausbau zurückfließen zu lassen.

Laut Schätzungen werden insgesamt 20 Milliarden Euro benötigt, um den flächendeckenden Ausbau der Breitbandnetze für eine Kapazität von mindestens 50 Megabit pro Sekunde zu stemmen. Telekommunikationsfirmen versicherten, die Ziele der Regierung mittragen zu wollen. 

Quelle: Agenturen

Fritzbox Millionen Router weiter in Gefahr

Im Internet kursieren mittlerweile Details darüber, wie man eine kritische Schwachstelle in Fritzbox-Routern ausnutzen kann. Mit der Beschreibung kann nun im Grunde jeder Betreiber einer Webseite dort Code einbauen, der die Fritzboxen aller Besucher attackiert. Damit ist das Risiko für Fritzbox-Nutzer, auf Internetseiten zu stoßen, die den eigenen Router direkt manipulieren können, deutlich gestiegen.

Laut Angaben des Online-Sicherheitsportals „Heise Security“ zeigen Stichproben, dass noch immer rund die Hälfte der Fritzboxen auf einer verwundbaren Version der Gerätesoftware basieren. Der Fritzbox-Hersteller AVM bietet seit Wochen Sicherheitsupdates der Firmware für seine gesamte Produktpalette an. Betroffen sind nicht nur klassische Router, sondern auch W-Lan-Repeater und Powerline-Adapter.

Quelle: Heise / Agenturen

IT-Sicherheit Neues Schutzsystem soll Viren in Routern stoppen

Forscher des Fraunhofer Instituts für Sichere Informationstechnologie in Darmstadt haben eine Technik entwickelt, um vertrauenswürdige IT-Netze zu schaffen. Sie soll verhindern, dass sich Viren in Routern ausbreiten und die Firmware von Netzkomponenten befallen.  Im sogenannten „Trusted Core Network“ können Netzknoten sich gegenseitig identifizieren und prüfen, ob unerlaubte Änderungen an Software und Einstellungen vorgenommen wurden. Erkennt das System einen infizierten Netzknoten, würde dieser automatisch von der weiteren Kommunikation ausgeschlossen, um keinen Schaden mehr anrichten zu können, so die Forscher.

Quelle: Fraunhofer SIT

MO DI MI DO FR SA SO
24 25 26 27 28 1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
31 1 2 3 4 5 6

Computer und Kommunikation

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk