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StartseiteCorsoDer erste Künstler im Weltall17.11.2014

MIchael NajjarDer erste Künstler im Weltall

Michael Najjar gehört zu den renommiertesten deutschen Fotografen. Doch die Motive auf der Erde reichen dem Berliner nicht mehr. Seine Vision: In naher Zukunft will er mit dem Spaceship Two ins All starten. Doch während andere nur träumen, geht Najjar einen Schritt weiter und stieg unter anderem in eine Astronautenzentrifuge.

Michael Najjar im Gespräch mit Adalbert Siniawski

Der Sternenhimmel Mitte November gegen 21 Uhr (Stellarium)
Michael Najjar ist designierter Astronaut. (Stellarium)
Weiterführende Information

Ausstellung "Outer Space" - "Faszination Weltraum ist eine anthropologische Konstante"
(Deutschlandfunk, Kultur heute, 04.10.2014)

Er will ins All. Mit diesem Ziel vor Augen arbeitet Najjar hoch konzentriert an seinem aktuellen Projekt "Outer space", das auf fotografischen Werken und Videoarbeiten basiert. Dabei wird er von Wissenschaftlern des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums und der NASA unterstützt.

Kennzeichnend für Najjars künstlerische Praxis ist die erfahrungsorientierte Herangehensweise. Das eigene "Durchleben" seiner Motive ist für den Künstler essenziell. Für seine aktuelle Serie unterzog er sich zu Beginn des Werkprozesses einem intensiven Astronautentraining im russischen Star City. Ungeachtet physischer Limits trieb Najjar seinen Körper in Stratosphärenflügen, Zero-G-Flights, Zentrifugen und Spacewalktrainings in Extremsituationen, die er mit seiner Kamera festhielt, um die eigene Wahrnehmung zu erforschen.

Die kulturelle Dimension neuester Weltraumtechnologien in Bezug auf die zukünftigen Erkenntnisse über das Universum, das Reisen im Weltraum und den Einfluss auf unsere Gesellschaft stehen im Zentrum seiner Arbeit.

Das Buch zeigt Einblicke in Najjars Vorbereitungen für seinen Weltraumflug und den ersten Zyklus seiner Werke der "Outer space"-Serie. Mit Texten von Buzz Aldrin, Anousheh Ansari, Andreas Beitin, Pierre Cox, Lord Norman Foster, Michael López-Alegría und Sir Tim Smit sowie einem Gespräch zwischen Camilla Péus und Michael Najjar.

Den vollständigen Beitrag können Sie mindestens fünf Monate im Rahmen unseres Audio-on-demand-Interviews anhören.

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