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StartseiteMikrokosmos010 Dampfen statt Rauchen17.11.2017

Mikrokosmos010 Dampfen statt Rauchen

Liquids, Aromen und "Akku!" statt "Feuer?" - Wenn Dampfer unter sich sind, versteht man fast nichts. Seit etwa zehn Jahren gibt es die E-Zigarette. E-Zigarettenraucher bilden eine eingeschworene Szene, formieren sich als wachsende Subkultur.

Von Johannes Berthoud

Ben Tewaag bei der Veranstaltung zur Auszeichnung "Dampfer des Jahres" . Er wurde als Nutzer von E-Zigaretten als "Dampfer des Jahres" ausgezeichnet.  (dpa / Jens Kalaene)
Die meisten E-Dampfer sind ehemalige Zigarettenraucher. (dpa / Jens Kalaene)
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Ist Dampfen gefährlich? Das E-Dampfen kommt aus China. Wissenschaftliche Erkenntnisse sind rar. Seit etwa zehn Jahren gibt es die E-Zigarette. Die klassische Zigarettenindustrie hat weltweit wenig Einbußen zu verzeichnen.

TPD 1 und 2, die EU-Tabakprodukt-Direktiven, die auch E-Zigaretten mitregulieren, kennt in der Szene jeder. Genau wie eine Studie der britischen Gesundheitsbehörde, nach der E-Zigaretten 95 Prozent weniger gefährlich sind als Tabak.

Viele Dampfer mixen ihre Aromen selbst

Gesundheitswissenschaftler und Journalist Dietmar Jazbinsek war Gelegenheitsraucher und dampft selber nicht. Aber der Branchenkenner hält die E-Zigarette unbedingt für die Zukunft des Rauchens. Deshalb stört ihn das verzerrte Bild, das in Deutschland von der E-Zigarette entstanden ist. Politik und Gesellschaft haben E-Zigaretten für genauso gefährlich wie Tabakprodukte erklärt. Dietmar Jazbinsek hält das für überdramatisiert und kritisiert die Tabak-Lobby, die Dampfer-Branche aus dem Markt drängen zu wollen.

Ein Mann raucht eine elektrische Zigarette. (picture alliance / dpa /  Frank Leonhardt)E-Zigaretten-Raucher sind meist bereit, relativ viel Geld für ihre Dampfgeräte auszugeben. (picture alliance / dpa / Frank Leonhardt)

Die meisten E-Dampfer sind ehemalige Zigarettenraucher. Sie sind bereit, relativ viel Geld für ihre elektronischen Dampfgeräte auszugeben. Viele Dampfer mixen ihre Aromen und Liquids selbst. Erste Sahne, Kirschtorte, G-Punkt, Tabak, Espresso, Pfannkuchen und Gummibärchen sind gängige Geschmäcker der Dampfer. Eines der wichtigsten Merkmale: Wie viel Dampf sie produzieren können.

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